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AKCP sensorProbeX+ Modul I/O dry contacts

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Das AKCP sensorProbeX+ Modul I/O dry contacts erweitert die sensorProbeX+ um potentialfreie Ein- und Ausgänge für die zentrale Überwachung externer Zustände.

  • Modulare Portdichte: als 10er- oder 20er-Dry-Contact-Modul für SPX+ verfügbar.
  • I/O-Konfiguration: jeder Kontakt als Eingang oder 0/5-V-DC-Ausgang nutzbar.
  • Drittgeräte-Anbindung: bindet Alarmtafeln, USV-Status und Gebäudetechnik sauber ein.
  • Zentrale Meldungen: Ereignisse in SNMP-, E-Mail-, SMS- und Buzzer-Workflows übernehmen.
  • SPX+ Baukasten: mit Sensor-, Analog-, Relais-, Modem- und Expansion-Modulen kombinierbar.
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Dry Contacts für SPX+

Das Modul bringt vorhandene Stör- und Statuskontakte ohne Medienbruch in Ihr IP-basiertes Monitoring. Das AKCP sensorProbeX+ Modul I/O dry contacts ist eine modulare Erweiterung für die sensorProbeX+ Plattform und ergänzt das Basisgerät um 10 oder 20 konfigurierbare Dry Contacts. In der I/O-Ausführung lassen sich die Kontakte je Port als Eingang oder als 0/5-V-DC-Ausgang betreiben. Damit übernimmt das Modul klassische Binärsignale aus Drittgeräten, Alarmtafeln oder der Gebäudetechnik in eine zentrale Überwachungsumgebung, ohne dass bestehende Feldsignale ersetzt werden müssen.

  • 10 oder 20 Ports: abgestimmt auf kleine und größere SPX+ Ausbauten.
  • Konfigurierbare I/O-Kanäle: Eingang oder 0/5-V-DC-Ausgang je nach Anwendung.
  • Für Drittgeräte: geeignet für Alarm Panels, USV-Meldungen und technische Sammelstörungen.
  • Teil des Modulkonzepts: kombinierbar mit Sensor-, Analog-, Relais-, Modem- und BEB-Erweiterungen.

Vorhandene Signale integrieren

In Rechenzentren, Technikräumen und Industrieumgebungen liegen viele kritische Zustände bereits als potentialfreier Kontakt vor: Tür offen, Sammelalarm der USV, Störung an Klima- oder Löschtechnik oder ein Signal aus einer vorhandenen Alarmtafel. Genau hier setzt das Modul an. Es bindet diese Zustände direkt in die AKCP sensorProbeX+ ein, die neben Ethernet auch Modbus RS485, BACnet, BEB und EXP im Gesamtsystem unterstützt. Für Retrofit-Projekte ist das besonders interessant, weil vorhandene Infrastruktur weiter genutzt werden kann und trotzdem in ein einheitliches Monitoring überführt wird.

In Monitoring-Prozesse einbinden

Die sensorProbeX+ Plattform unterstützt Benachrichtigungen per SNMP, E-Mail, SMS und über einen integrierten Buzzer. Dadurch lassen sich Dry-Contact-Ereignisse in bestehende Betriebsprozesse übernehmen, zum Beispiel in Icinga für zentrales Monitoring und Alarmierung. Werden Zustände und Ereignisse zusätzlich historisiert, passt InfluxDB als Zeitreihendatenbank für Sensordaten und Ereignisse, während Grafana Dashboards zur Visualisierung und Analyse bereitstellt. Das Produkt selbst spricht diese Monitoring-Welten nicht nativ als eigene Integrationen an, aber über die SNMP-basierte Alarm- und Statusübergabe lässt sich die Einbindung in entsprechende Monitoring-Stacks sauber abbilden.

Skalierbar ausbauen

Das Modul ist Teil des sensorProbeX+ Baukastens. Neben Dry Contacts lassen sich zusätzliche Sensorports, 0-5-VDC- beziehungsweise 4-20-mA-Eingänge, Mini-Relais, ein 4G-Datenmodem oder ein internes Mini-UPS ergänzen. Die SPX+ Basis kann über BEB-Units erweitert werden; AKCP nennt dabei maximal zwei BEB-Einheiten pro sensorProbeX+. So entsteht eine zentrale Plattform, die Umweltüberwachung, technische Zustände und einfache Schaltsignale in einem Gerät zusammenführt. Für Betreiber bedeutet das klarere Alarmketten, weniger Insellösungen und eine saubere Trennung zwischen Feldkontakt und IP-Monitoring.

Bestehende Alarmkontakte übernehmen

Im Technikraum meldet die USV nur eine Sammelstörung über einen trockenen Kontakt, die Brandmeldeanlage liefert einen weiteren Kontakt für Alarm, und an der Zutrittstechnik liegt ein Türstatus an. Statt drei Insellösungen parallel zu betreiben, übernimmt das Modul diese Signale direkt in die sensorProbeX+. Je nach Ausbau stehen 10 oder 20 Ports bereit, die in der I/O-Version als Eingang oder 0/5-V-DC-Ausgang arbeiten. Das Ergebnis ist eine zentrale Sicht auf binäre Zustände, die sich per SNMP weiterverarbeiten und per E-Mail, SMS oder Buzzer eskalieren lassen.

Retrofit ohne Umbau

Viele Bestandsanlagen funktionieren technisch noch sauber, liefern aber nur einfache Kontaktzustände. Bei Modernisierungen scheitert der Austausch oft an Stillstandsfenstern, Validierung oder Budget. Das AKCP Modul bindet vorhandene Dry Contacts weiter ein, während die sensorProbeX+ parallel zusätzliche AKCP Sensoren, Analogmodule oder Relaismodule aufnimmt. So wächst aus einer Altanlage Schritt für Schritt ein IP-fähiges Monitoring-System, ohne bestehende Alarmtafeln oder Steuersignale neu verdrahten zu müssen.

Gebäudetechnik zentral melden

In Filialen, Edge-Standorten oder Colocation-Flächen laufen Klima, Zutritt, Leckagewarnung und Energieversorgung oft über unterschiedliche Gewerke. Das Modul führt einfache Statussignale aus diesen Systemen zusammen und übergibt sie an die sensorProbeX+, die als Plattform auch Modbus RS485 und BACnet im Gesamtaufbau unterstützt. Betreiber sehen dadurch Störungen nicht erst vor Ort, sondern zentral im Monitoring. Gerade bei verteilten Standorten spart das unnötige Kontrollfahrten und verkürzt die Einordnung eines Alarms auf wenige Minuten statt erst beim nächsten Vor-Ort-Termin.

Einfache Signale aktiv schalten

Nicht jeder Kontakt dient nur der Überwachung. In der I/O-Ausführung können die Ports auch als 0/5-V-DC-Ausgänge arbeiten. Das ist sinnvoll, wenn einfache Signalisierungen oder Schaltzustände an Drittgeräten gesetzt werden sollen, etwa für eine Alarmanzeige oder die Ansteuerung nachgelagerter Logik mit geringem Strombedarf. Wo mehr Schaltleistung gefragt ist, ergänzt die SPX+ Plattform Mini-Relais-Module. So bleibt die Trennung zwischen Signalerfassung und Schaltfunktion übersichtlich und planbar.

Parameter Wert Einheit
Produkt AKCP sensorProbeX+ Modul I/O dry contacts -
Kompatible Plattform AKCP sensorProbeX+ -
Modulvarianten 10x oder 20x Dry Contact Ports
Portfunktion konfigurierbar als Eingang oder Ausgang -
Ausgangspegel 0 / 5 V DC
Einbindung externer Signale Dry Contacts für Alarmtafeln und Drittgeräte -
Systemkommunikation SPX+ 10/100 Ethernet -
Weitere SPX+-Schnittstellen EXP, BEB, Modbus RS485, BACnet -
Benachrichtigungen über SPX+ SNMP, E-Mail, SMS, integrierter Buzzer -
SPX+ Basis-Sensorports 4 Ports
Maximale BEB-Erweiterungen je SPX+ 2 Stück
Maximale Sensoranzahl im SPX+ System bis zu 400 online Sensoren inklusive Expansion Units und virtueller Sensoren -
Montageoptionen SPX+ 1U Rack, 0U werkzeuglos, DIN-Schiene -
Betriebstemperatur SPX+ 0 bis 70 °C
Option Industrieausführung -25 bis 70 °C
Luftfeuchtigkeit SPX+ 20 bis 80, nicht kondensierend %
Versorgung SPX+ externes Netzteil 5 V / 3 A -
AKCP sensorProbeX+ Modul I/O dry contacts Datenblatt (2 MB)

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

AKCess Pro Limited
Palm Grove House
P.O. Box 438
Road Town
Tortola
Britische Jungferninseln

Mail: support@akcp.com