HW group Sensor PowerEgg2: Wechselstromsensor

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Der Wechselstromsensor HW group PowerEgg2 erkennt Netzspannung bis 230 V AC und schaltet angeschlossene Lasten galvanisch getrennt.

  • Netzerkennung: meldet 110–250 V AC über Relaiskontakt.
  • Lastabschaltung: trennt den AC-Ausgang per externem Kontakt oder 3–12 V Steuersignal.
  • Galvanische Trennung: koppelt Steuer- und Lastkreis sicher voneinander ab.
  • IEC-320-Bauform: als Durchgangssteckdose mit C14-Eingang und C13-Ausgang.
  • Monitoring-kompatibel: passend für DI/DO-Anbindung an Poseidon, Damocles und I/O Controller.

Beschreibung

PowerEgg2 für AC-Überwachung

Der Sensor HW group PowerEgg2 bringt Netzausfallerkennung und ferngesteuerte Lastabschaltung in ein kompaktes Inline-Gerät für 110 bis 250 V AC. Das Gerät arbeitet als Durchgangssteckdose mit IEC-320-C14-Eingang und IEC-320-C13-Ausgang und eignet sich überall dort, wo eine vorhandene Netzspannung erkannt oder eine angeschlossene Last gezielt abgeschaltet werden soll. Der Sensor kombiniert zwei klar getrennte Funktionen: Er meldet die anliegende Eingangsspannung über einen galvanisch isolierten Wechselkontakt und trennt die Ausgangsspannung über einen ebenfalls galvanisch getrennten Steuereingang. Damit lässt sich der Sensor direkt in bestehende Alarm-, Steuer- und Monitoringumgebungen einbinden.

  • Spannungserkennung: 110 bis 250 V AC am Eingang
  • Schaltfunktion: Ausgang bis max. 8 A abschaltbar
  • Steuerung: per potentialfreiem Kontakt oder 3–12 V DC
  • Isolation: Steuer- und Lastkreis elektrisch getrennt

Integration in Monitoring

Der Sensor ist für den Anschluss an digitale Ein- und Ausgänge ausgelegt. Der Relaiskontakt zur Netzerkennung kann auf einen Digitaleingang geführt werden, um das Vorhandensein der Eingangsspannung in einem übergeordneten System auszuwerten. Der Steuereingang akzeptiert entweder einen potentialfreien Schließkontakt oder eine externe Steuerspannung. Dadurch passt der Sensor zu HW group Plattformen wie Poseidon, Damocles, Ares, NB-2xIn, Perseus und STE2 sowie zu anderen Systemen mit kompatiblen DI/DO-Schnittstellen. Für den Betrieb in einer Monitoringumgebung ist das besonders praktisch: Der Sensor selbst spricht kein Netzwerkprotokoll, ergänzt aber IP-basierte I/O-Geräte um eine saubere AC-Erkennung und Schaltmöglichkeit. In Kombination mit Icinga lassen sich so Stromzustände und Schaltvorgänge in bestehende Monitoring- und Alarmierungsprozesse einbinden.

Für Betrieb und Infrastruktur

Typische Einsatzorte sind Serverräume, Technikflächen, Schaltschränke und kleine Automationsszenarien. Der Sensor erkennt den Ausfall einer einphasigen Stromversorgung, überwacht USV-Ein- oder Ausgänge und trennt Verbraucher gezielt, wenn ein externer Kontakt dies auslöst. Gerade in Umgebungen mit Notstrom, Batteriebetrieb oder definierten Lastabwurfszenarien schafft das eine einfache, robuste Schnittstelle zwischen Netzspannung und Niedervolt-Steuerung. Wer Zustände nicht nur alarmieren, sondern auch visualisieren will, kann die erfassten Signale in Dashboards mit Grafana aufbereiten, sofern die vorgeschaltete I/O- oder Monitoring-Plattform die Daten bereitstellt.

Kompakt und direkt einsetzbar

Mit seinen kompakten Abmessungen lässt sich der Sensor ohne aufwendige Installation in bestehende Strompfade einfügen. Der Ausgang arbeitet im Durchgangsbetrieb, solange am Control-Eingang kein Signal anliegt. Wird ein Kontakt geschlossen oder eine Steuerspannung angelegt, unterbricht der Sensor den Ausgang. Für IT-Betrieb, NOC und Facility Management ist das eine schlanke Lösung, wenn AC-Spannung nicht nur überwacht, sondern bei Bedarf auch gezielt abgeschaltet werden soll.

Produktsicherheit