AKCP IODC8

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Der AKCP IODC8 ist ein intelligenter Trockenkontakt-Sensor zur Einbindung von bis zu 8 digitalen Statussignalen in AKCP sensorProbe+ und securityProbe Systeme.

  • 8 Trockenkontakte: Überwacht acht Alarm-/Normal-Zustände an nur einem Sensorport.
  • Ein- und Ausgänge: Kontakte lassen sich softwareseitig als Input oder Output konfigurieren.
  • SNMP-fähig: Meldet Statuswechsel per Polling und Trap an Ihr Monitoring.
  • Flexible Montage: Wandmontage oder DIN-Schiene nahe Alarmtafel und Technik.
  • Große Reichweite: Bis zu 305 m Anschluss über UTP-Cat5 zum Basisgerät.

AKCP IODC8 im Überblick

Der AKCP IODC8 bringt acht digitale Zustände aus Gebäudetechnik, USV, Alarmanlage oder Klimasystem direkt in Ihre AKCP-Überwachung. Der Sensor erweitert eine kompatible AKCP securityProbe oder ein Expansion Module um acht Trockenkontakte und macht Zustandsänderungen sofort im Webinterface sichtbar. Jeder Kanal arbeitet mit Alarm-/Normal-Logik und kann softwareseitig auf normal offen oder normal geschlossen angepasst werden. Dadurch integriert der IODC8 vorhandene potentialfreie Kontakte sauber in eine zentrale Überwachungsumgebung, ohne zusätzliche Hilfsspannung oder separate I/O-Hardware am Einbauort.

  • 8 Kanäle an einem Port: acht digitale Kontakte über einen intelligenten RJ45-Sensoranschluss
  • Flexible Signalrichtung: Kontakte als Eingang oder als Ausgang nutzbar
  • Schnelle Erfassung: mehrere Messungen pro Sekunde für zeitnahe Statuswechsel
  • Praxisgerechte Bauform: Wand- oder DIN-Schienen-Montage nahe der Signalquelle

Integration und Kompatibilität

Der Sensor wird über ein RJ45-Kabel an einen intelligenten Sensorport angeschlossen und direkt durch die Basisplattform versorgt. Unterstützt werden AKCP sensorProbe+ und securityProbe+ beziehungsweise securityProbe-Basisgeräte mit intelligentem Sensoranschluss. Die Kommunikation erfolgt innerhalb des AKCP-Systems; Statusänderungen lassen sich dort per SNMP auslesen und als Trap weitergeben. Für den operativen Einsatz in bestehenden Überwachungslandschaften ist das besonders interessant, weil sich digitale Zustände wie Türkontakt, Sammelstörung einer USV oder Klimaanlagen-Alarm in übergeordnete Prozesse übernehmen lassen. In Verbindung mit Icinga für Monitoring & Alarmierung oder einer Lösung für Server Monitoring und Visualisierung können diese Zustände in zentrale Alarmierungs- und Eskalationsketten eingebunden werden.

Der IODC8 ist in zwei Varianten verfügbar: mit acht 2-poligen Anschlussklemmen für die direkte Verdrahtung einzelner Kontakte oder mit zwei RJ45-Buchsen für strukturierte Verkabelung über passende 4-Dry-Contact-Kabel. Das vereinfacht die Auswahl je nach Schaltschrank-, Gebäude- oder Rack-Umgebung.

Für kritische Zustände gebaut

Technisch ist der AKCP IODC8 klar auf robuste Statusüberwachung ausgelegt. Die Kontakte arbeiten mit 5 V Pull-up und sind nicht galvanisch getrennt; externe Spannungsquellen dürfen daher nicht aufgelegt werden. Als Ausgang kann jeder Kanal auf High (5 V) oder Low (GND) gesetzt werden und im Low-Zustand bis zu 20 mA sinken. Das reicht für definierte Signalübergaben, ist aber nicht zum direkten Ansteuern eines Relais vorgesehen. Mit Full AutoSense inklusive Disconnect-Alarm erkennt das AKCP-System den Sensor automatisch und meldet auch Leitungsunterbrechungen. Für Betreiber von Rechenzentren, Technikräumen und Gebäudeinfrastruktur ist der IODC8 damit eine kompakte Lösung, um vorhandene Meldekontakte ohne Protokollkonverter in das Umgebungsmonitoring einzubinden.

Je nach Ihren Anforderungen gibt es zwei Versionen des IO-digital8. Die erste Version verfügt an einem Ende über einen einzelnen RJ45-Anschluss und an einer Seite über 8 x 2-polige Potentiometeranschlüsse.

Das zweite Gerät verfügt ebenfalls über einen einzelnen RJ45-Anschluss an einem Ende, jedoch sind die 8 x 2-poligen potentialfreien Kontakte durch zwei RJ45-Anschlüsse ersetzt, die jeweils
mit unserem 4-poligen potentialfreien Kabel (im Lieferumfang enthalten) kompatibel sind.

Störungen aus der Gebäudetechnik übernehmen

Viele kritische Signale liegen in Technikräumen bereits als potentialfreier Kontakt vor: Sammelstörung der Klimaanlage, Lüfterfehler, Türstatus oder Alarm vom Einbruchmeldesystem. Der AKCP IODC8 übernimmt bis zu 8 dieser Signale an einem einzigen intelligenten Sensorport und zeigt jeden Zustand als Alarm oder Normal im AKCP-System an. Weil mehrere Messungen pro Sekunde erfolgen, erscheinen Statuswechsel ohne merkliche Verzögerung in der Oberfläche und können per SNMP-Trap an zentrale Monitoring-Systeme weitergereicht werden. So ersetzen Sie verstreute Einzelmelder durch eine sauber dokumentierte, zentral auswertbare Zustandsüberwachung.

USV und Stromversorgung sichtbar machen

USV-Anlagen, Netzersatzsysteme und Stromverteiler stellen oft nur Relaiskontakte für Sammelalarm, Batteriebetrieb oder Bypass bereit. Genau hier spielt der IODC8 seine Stärke aus: Acht solcher Meldungen lassen sich auf engem Raum bündeln und über bis zu 305 m Cat5-Leitung an eine sensorProbe+ oder securityProbe anbinden. Das spart zusätzliche aktive Hardware im Schaltschrank und hält den Installationsaufwand niedrig. Für NOC-Teams bedeutet das: ein Wechsel auf Batteriebetrieb oder eine USV-Störung landet nicht erst im lokalen Panel, sondern direkt im zentralen Alarmworkflow.

Alarmtafeln strukturiert anbinden

In Sicherheits- und Brandmeldetechnik müssen Statuskontakte oft geordnet und wartbar erfasst werden. Der IODC8 ist wahlweise mit acht 2-poligen Klemmen oder mit zwei RJ45-Anschlüssen für je vier Trockenkontakte erhältlich. Damit passt der Sensor sowohl in klassische Verdrahtungskonzepte als auch in strukturierte Verkabelung. Die Wand- oder DIN-Schienen-Montage direkt neben der Alarmtafel verkürzt Leitungswege und vereinfacht die Zuordnung der einzelnen Kontakte bei Service und Erweiterung.

Digitale Signale zentral alarmieren

Wenn Türkontakt, Klimaalarm und USV-Störung in getrennten Systemen verbleiben, verliert das Team Zeit bei der Ursachenanalyse. Der AKCP IODC8 bündelt diese digitalen Zustände in einer Plattform, aus der sie per SNMP in bestehende Betriebsprozesse übernommen werden können. In einer Umgebung mit Icinga oder einer Server-Monitoring-Lösung von NETWAYS entstehen daraus nachvollziehbare Alarme, Eskalationen und Visualisierungen statt isolierter Meldelampen. Gerade in Rechenzentren und verteilten Technikstandorten verkürzt das die Zeit vom Ereignis bis zur qualifizierten Reaktion deutlich.

Parameter Wert Einheit
Produkttyp Trockenkontakt-Sensor / I/O-Modul -
Modell AKCP IODC8 -
Anzahl Kontakte 8 Kanäle
Messbereich Eingang Alarm oder Normal -
Schaltzustand Ausgang Set oder Reset -
Sensortyp Eingang offener/geschlossener Kontakt -
Ausgangspegel High (5 V) / Low (GND) -
Kontaktspannungsbereich 5 V Pull-up, Trockenkontakte, nicht isoliert V
Messrate mehrere Messungen pro Sekunde -
Konfiguration normal offen / normal geschlossen je Kanal softwareseitig einstellbar -
Ausgangsbelastbarkeit bis zu 20 mA je Kanal bei Low mA
Schnittstelle zum Basisgerät RJ45-Buchse für intelligenten Sensorport -
Anschlusskabel UTP Cat 5 -
Maximale Kabellänge 305 m
Stromversorgung über sensorProbe+ oder securityProbe+, keine zusätzliche Versorgung erforderlich -
AutoSense inklusive Disconnect-Alarm -
Montage Wandmontage oder DIN-Schiene mit optionalen Clips -
Abmessungen Hauptgehäuse 132 x 54 x 34 mm
Alternative Zeichnungsmaße 114,6 x 42 x 32,5 mm
Wichtiger Hinweis keine externe Spannung anschließen; Ausgang nicht zum direkten Ansteuern eines Relais geeignet -
Kompatibilität AKCP sensorProbe+, securityProbe und Expansion Module mit intelligentem Sensorport -
Varianten 8 x 2-polige Trockenkontakte oder 2 x RJ45 für je 4 Trockenkontakte -
AKCP IODC8 Datenblatt (125 KB)

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

AKCess Pro Limited
Palm Grove House
P.O. Box 438
Road Town
Tortola
Britische Jungferninseln

Mail: support@akcp.com