HW Group Perseus Monitoring 150
698,90 € – 999,00 €
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Das HW Group Perseus Monitoring 150 ist ein 1U-Rack-Monitoring-Gerät für die Überwachung von Serverräumen, Racks und technischen Infrastrukturen.
- 8x RJ11: bindet 1W-UNI-Sensoren direkt ein.
- 16 DI + 4 DO: erfasst Kontakte und schaltet Relais lokal.
- RS-485 Modbus/RTU: integriert Zähler, USV und Fremdsensorik.
- Open API: liefert Messwerte per SNMP, MQTT, XML und Modbus/TCP.
- WLD-Zone: erkennt Leckagen entlang eines Sensorkabels.
Rack-Monitoring für kritische Umgebungen
Das HW Group Perseus Monitoring 150 bündelt Umgebungsüberwachung, Alarmierung und I/O-Steuerung in einem einzigen 1U-Gerät für den 19-Zoll-Rackeinbau. Das Gerät erfasst Messwerte externer 1W-UNI-Sensoren, verarbeitet digitale Zustände von Türen, Rauch- oder Störmeldekontakten und bindet über RS-485 auch Modbus/RTU-Geräte von Drittanbietern ein. Damit eignet sich das Perseus Monitoring 150 für Anwendungen, in denen Temperatur, Luftfeuchte, Leckage, Kontaktzustände und technische Alarme zentral überwacht werden müssen.
- 8 RJ11-Ports: für 1W-UNI-Sensoren von HW Group
- 16 digitale Eingänge: für potentialfreie Kontakte und Meldezustände
- 4 digitale Ausgänge: zum Schalten von Relais und lokalen Aktionen
- 1x RS-485 + 1x WLD: für Modbus/RTU und Leckageüberwachung
- Open API: SNMP, MQTT, XML, Modbus/TCP, IPv6 und HTTPS
Sensoren, Zähler und Fremdgeräte
Das Perseus Monitoring 150 verarbeitet nicht nur direkt angeschlossene Sensorik, sondern liest auch Werte anderer HW-group-Geräte über das Netzwerk ein. Über die Meters API lassen sich externe Datenquellen per XML, SNMP, MQTT oder Modbus einbinden. Insgesamt unterstützt das Gerät bis zu 100 Meter mit bis zu 1000 Variablen. Das ist besonders interessant für Betreiber, die bestehende Sensorik schrittweise konsolidieren möchten, ohne jede Messstelle neu aufzubauen. Über die physische RS-485-Schnittstelle lassen sich außerdem Stromzähler, USV-Systeme, Generatoren oder Klimakomponenten per Modbus/RTU anbinden.
Alarmierung und Integration
Bei Grenzwertverletzungen oder Statusänderungen sendet das Gerät Alarme per E-Mail oder SNMP-Trap. Für die Weiterverarbeitung in bestehende Überwachungslandschaften sind die offenen Schnittstellen entscheidend: Das Perseus Monitoring 150 passt in SNMP-basierte Umgebungen und lässt sich damit sinnvoll in Icinga-gestützte Monitoring-Konzepte einbinden. Werden Sensordaten historisiert oder in Dashboards ausgewertet, bieten sich Plattformen wie Grafana oder InfluxDB als komplementäre Bausteine an. Zusätzlich unterstützt das Gerät lokale Bedingungen, Lua-Skripte sowie einen kalenderbasierten Scheduler, um Alarme, Relaisaktionen oder wiederkehrende Prüfungen lokal auszuführen.
Sicher im laufenden Betrieb
Für den Einsatz in professionellen Umgebungen bringt das Gerät Sicherheits- und Betriebsfunktionen mit, die im Rechenzentrum und in Technikräumen relevant sind: HTTPS, RADIUS beziehungsweise IEEE 802.1X, ein integrierter Webserver sowie Versorgung per 9 bis 30 VDC, PoE oder -48 VDC nach Telco-Standard. Das robuste Metallgehäuse ist für den Schaltschrank- und Rackeinsatz ausgelegt. Wer eine kompakte Plattform sucht, um physische Sensoren, Kontaktmeldungen und Modbus-Daten in einer Appliance zusammenzuführen, erhält mit dem HW Group Perseus Monitoring 150 eine belastbare Lösung für den professionellen Dauerbetrieb.
Leckagen vor dem Totalausfall
In Doppelböden, Klimatrassen oder am Sockel eines Racks reichen oft wenige Milliliter Wasser, um einen größeren Schaden auszulösen. Das Perseus Monitoring 150 bindet ein WLD-Sensorkabel über die eigene WLD-Zone an und meldet Feuchtigkeit sofort per E-Mail oder SNMP-Trap. Gleichzeitig kann es über einen der 4 digitalen Ausgänge eine lokale Reaktion auslösen, etwa eine Warnleuchte oder eine Abschaltlogik. So wird aus einem schleichenden Wassereintritt ein dokumentierter Vorfall statt eines ungeplanten Hardwareausfalls.
Rack-Türen und Kontakte im Blick
Offene Türen, ausgelöste Rauchmelder, Störungen an Klimageräten oder Sammelalarme aus USV-Anlagen liegen in der Praxis oft als potentialfreie Kontakte an. Die 16 digitalen Eingänge des Geräts erfassen diese Zustände zentral an einer Stelle. NOC-Teams sehen damit nicht nur, dass ein Grenzwert überschritten wurde, sondern auch, ob parallel eine Tür geöffnet, ein externer Alarm ausgelöst oder eine technische Störung gemeldet wurde. Das reduziert Rückfragen im Incident-Fall und beschleunigt die Einordnung des Ereignisses.
Modbus-Daten ohne Medienbruch
Viele technische Gewerke liefern Werte per RS-485 und Modbus/RTU, landen aber nicht im IT-Monitoring. Das Perseus Monitoring 150 schließt diese Lücke. Über die RS-485-Schnittstelle liest das Gerät Fremdkomponenten wie Energiezähler, USV-Systeme oder HVAC-nahe Sensorik aus und führt sie mit den direkt angeschlossenen Rack-Sensoren zusammen. Statt mehrere Insellösungen getrennt auszuwerten, entsteht ein gemeinsamer Datenpunktbestand für Alarme, Bedingungen und Relaisaktionen.
Verteilte Sensorik zusammenführen
In gewachsenen Umgebungen stehen oft bereits HW-group-Geräte an verschiedenen Standorten im Raum. Das Perseus Monitoring 150 liest solche Quellen über die Meters API per XML, SNMP, MQTT oder Modbus/TCP ein und verarbeitet sie gemeinsam mit lokal angeschlossenen Sensoren. Bis zu 100 Meter mit 1000 Variablen schaffen genug Spielraum für kleinere Rechenzentren, Technikflächen oder AV-Installationen. Das spart zusätzliche Poller und vereinfacht die Alarmierungslogik erheblich.
Lokale Aktionen statt nur Meldungen
Wenn Grenzwerte nicht nur gemeldet, sondern direkt beantwortet werden sollen, spielt das Gerät seine Logikfunktionen aus. Lua-Skripte, Conditions & Actions und der integrierte Kalender ermöglichen zeit- oder ereignisabhängige Reaktionen direkt auf dem Gerät. Ein typisches Beispiel: Außerhalb der Wartungsfenster löst ein Temperaturanstieg eine SNMP-Meldung aus und schaltet gleichzeitig einen Relaisausgang. So bleibt die Reaktion auch dann lokal verfügbar, wenn übergeordnete Systeme gerade nicht im Fokus sind.
| Parameter | Wert | Einheit |
|---|---|---|
| Produkttyp | 1U Rack-Monitoring-Gerät | - |
| Montage | 19-Zoll-Rack, 1U | - |
| RJ11-Ports | 8 | Ports |
| Digitale Eingänge | 16 | DI |
| Digitale Ausgänge | 4 | DO |
| RS-485 | 1 | Schnittstelle |
| WLD-Zonen | 1 | Zone |
| LAN | 10/100 Ethernet | Port |
| Unterstützte Protokolle | HTTP(S), IPv6, MQTT, XML, SMTP, SNMPv1/3, SNMP Trap, Modbus/RTU, Modbus/TCP, HWg-PUSH, Radius | - |
| Open API | XML, MQTT, SNMP, Modbus/TCP | - |
| Meters API | HWg XML, SNMP, MQTT, Modbus (RTU & TCP) | - |
| Max. externe Meter | 100 | Meter |
| Max. Variablen | 1000 | Werte |
| Sicherheitsfunktionen | HTTPS, RADIUS, IEEE 802.1X | - |
| Lokale Logik | Lua-Skripte, Conditions & Actions, kalenderbasierter Scheduler | - |
| Alarmierung | E-Mail, SNMP-Trap, Output-Switching; SMS/Call über externes SMS-Gateway | - |
| Stromversorgung | 9-30 VDC, PoE, -48 VDC | - |
| Gehäuse | Metallgehäuse | - |
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