AKCP Erweiterungsmodule: Sensorports und Potentialfreie Kontakte

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Die AKCP Erweiterungsmodule E-Sensor8 und E-Opto16 erweitern securityProbe- und sensorProbe+-Basiseinheiten gezielt um zusätzliche Sensorports oder optoisolierte potentialfreie Kontakte.

  • Flexible Erweiterung: 8 Sensorports oder 16 Kontakte pro Modul.
  • Daisy-Chain: mehrere Module über E-In/E-Out kaskadierbar.
  • 300 m Reichweite: große Distanzen per Standard-CAT5 überbrücken.
  • Klare Statusanzeige: Front-LEDs zeigen Online- und Alarmzustände direkt an.
  • AKCP-Kompatibilität: passend für securityProbe 5E und sensorProbe+.

AKCP Erweiterungsmodule im Rack

Mit E-Sensor8 und E-Opto16 baut AKCP aus einer Basiseinheit eine skalierbare Überwachungsplattform für Sensoren und Schaltzustände. Die beiden Erweiterungsmodule sind für AKCP securityProbe- und sensorProbe+-Systeme ausgelegt und schaffen dort zusätzliche Anschlüsse, wo die Ports der Basiseinheit nicht mehr ausreichen oder räumlich ungünstig liegen. Das E-Sensor8 ergänzt 8 intelligente RJ-45-Sensorports für AKCP-Sensoren, das E-Opto16 erweitert um 16 optoisolierte potentialfreie Kontakteingänge für externe Meldelinien, Alarmkontakte oder Spannungsausgänge. Beide Module werden über Standard-CAT5-Kabel an den Expansion-Port der Basiseinheit oder über E-In/E-Out an weitere Erweiterungsmodule angebunden.

  • E-Sensor8: 8 RJ-45-Ports für intelligente AKCP-Sensoren
  • E-Opto16: 16 optoisolierte 2-Draht-Kontakteingänge
  • Topologie: Daisy-Chain über E-In/E-Out
  • Distanz: bis 300 m zwischen Basisgerät und Modul bzw. zwischen Modulen
  • Montage: 1HE-Rackmontage, E-Sensor8 zusätzlich auch als DIN-Variante erhältlich

Kompatibel und skalierbar

Das E-Sensor8 arbeitet mit der AKCP securityProbe 5E sowie mit sensorProbe+-Geräten wie sensorProbeX+ und sensorProbe2+E zusammen. Dabei ist wichtig: Die Erweiterungsmodule werden an den dedizierten EXP/MOD- beziehungsweise Expansion-Port angeschlossen, nicht an die normalen Sensorports. Für größere Installationen lassen sich mehrere Module hintereinander schalten. So wachsen Sensorik und Kontaktüberwachung mit dem Projekt mit, ohne dass zusätzliche IP-Geräte verteilt im Rack oder Gebäude montiert werden müssen. Auf einer securityProbe 5E sind laut AKCP bis zu 500 beziehungsweise je nach Plattformdarstellung 600 Datenpunkte realisierbar; bei sensorProbe+ liegt die Obergrenze bei bis zu 150 Sensoren bzw. Datenpunkten und bis zu vier Expansion Units.

Saubere Integration

Gerade in Rechenzentren, Technikräumen und verteilten Infrastrukturumgebungen ist diese Bauweise praktisch: Das E-Opto16 sitzt nah an Brandmeldeanlage, USV oder Türkontakt, während nur ein CAT5-Kabel zur Basiseinheit zurückgeführt wird. Das E-Sensor8 bringt zusätzliche Sensorports dorthin, wo Temperatur-, Leckage- oder Luftstromsensoren wirklich gebraucht werden. Für die Einbindung in bestehende Betriebsprozesse sind AKCP-Systeme per SNMP auslesbar; damit passen die Erweiterungsmodule auch in ein zentrales Server Monitoring mit Icinga oder vergleichbaren Monitoring-Stacks.

Für wachsende Umgebungen

Wenn einzelne Sensorports oder Kontakte an der Basiseinheit nicht mehr ausreichen, ist ein Erweiterungsmodul meist wirtschaftlicher als ein weiteres eigenständiges Monitoring-Gerät. Sie erhalten mehr Anschlüsse, behalten die bestehende Alarmierungs- und Auswertelogik der AKCP-Plattform und erweitern Ihre Installation schrittweise statt komplett neu. Das macht die Module besonders interessant für IT-Admins, NOC-Teams, Facility Management und Rechenzentrumsbetrieb.

Mehr Sensoren pro Standort

Im Rack sind Temperatur, Luftfeuchte und Leckage längst vorgesehen, aber an der Basiseinheit sind keine freien Ports mehr vorhanden. Das E-Sensor8 ergänzt 8 intelligente RJ-45-Sensoranschlüsse und wird über den Expansion-Port der securityProbe 5E oder sensorProbe+ angebunden. Da zwischen Basiseinheit und Erweiterungsmodul bis zu 300 Meter CAT5 möglich sind, landet das Modul direkt dort, wo zusätzliche Messpunkte gebraucht werden. So lässt sich eine bestehende AKCP-Installation ohne zweites IP-Gerät ausbauen und zentral weiter überwachen.

Alarmkontakte zentral erfassen

Brandmeldeanlage, Zutrittskontakt oder USV liefern einfache Schaltzustände, die im Monitoring bisher fehlen. Das E-Opto16 nimmt 16 optoisolierte 2-Draht-Eingänge auf und verarbeitet laut AKCP bis zu 50 VDC bei 80 mA pro Eingang. Dadurch bindet das Modul externe Meldelinien sauber an die AKCP-Plattform an. Statt verstreuter Einzellösungen laufen die Zustände im selben Alarmierungs- und Eskalationspfad zusammen wie Temperatur- oder Leckagealarme.

Lange Wege ohne Zusatzhardware

Zwischen Hauptverteilung, Technikraum und Rackzeile liegen oft Distanzen, die klassische Punkt-zu-Punkt-Verkabelung teuer machen. Beide Erweiterungsmodule überbrücken bis zu 300 Meter pro Abschnitt und lassen sich über E-In/E-Out in Reihe schalten. Das spart Kupfer, Ports und Montageaufwand, weil nur ein Standard-CAT5-Kabel zur nächsten Station geführt wird. Besonders bei verteilten Flächen oder älteren Gebäuden bleibt die Installation damit übersichtlich.

Monitoring mit Kontaktmeldungen verbinden

In vielen Umgebungen reicht reine Umweltsensorik nicht aus: Erst die Kombination aus Sensorwerten und binären Zuständen liefert ein vollständiges Lagebild. Mit E-Sensor8 und E-Opto16 erweitert AKCP die Basiseinheit genau um diese beiden Ebenen. Über SNMP lassen sich die Daten anschließend in bestehende Monitoring-Prozesse übernehmen, etwa in ein zentrales Monitoring-Konzept mit Dashboards, Alarmierungen und Eskalationen. Das ist vor allem für NOC-Teams interessant, die Umweltalarme und externe Kontakte nicht in getrennten Werkzeugen betreiben wollen.

Parameter Wert Einheit
Hersteller AKCP -
Produktvarianten E-Sensor8, E-Opto16 -
Gerätetyp Erweiterungsmodule für AKCP securityProbe / sensorProbe+ -
Kompatible Basiseinheiten securityProbe 5E, sensorProbe+, sensorProbeX+, sensorProbe2+E -
Anbindung RJ-45 Expansion-Port, Standard-CAT5 -
Topologie Daisy-Chain über E-In/E-Out -
Max. Distanz pro Abschnitt 300 m
Datenrate Expansion-Port 115.2 Kbps
Montage 1HE Rackmount, Rackwinkel inklusive -
Betriebstemperatur -35 bis +80 °C
Luftfeuchtigkeit 20 bis 80, nicht kondensierend % rF
MTBF 400000 Stunden
E-Sensor8 Eingänge 8 x RJ-45 für AKCP-Sensoren, 1 x E-In -
E-Sensor8 Ausgänge 1 x E-Out, konfigurierbare 0/5-VDC-Ausgangssignale auf Sensorports -
E-Sensor8 Versorgung 5.5 VDC, 3 A Netzteil -
E-Sensor8 Leistungsaufnahme typisch 5.025 W
E-Sensor8 Abmessungen 427 x 44, Low Profile Design mm
E-Sensor8 Gewicht nicht eindeutig im PDF angegeben; Webangabe 0,8 kg -
E-Sensor8 Besonderheiten 16 Front-LEDs für Online- und Schwellwertstatus, DIN-Variante E-IS8N-DIN verfügbar -
E-Sensor8 Sensor-Kompatibilität AKCP intelligente Sensoren; nicht kompatibel mit SP+ Smart Sensors und TMP NIST2/3 -
E-Sensor8 Skalierung bis 500 Sensoren an securityProbe5ES, bis 150 an sensorProbe+; bis zu 4 Expansion Units an sensorProbe+ -
E-Opto16 Eingänge 16 x 2-Draht potentialfreie Kontakte, optoisoliert, 1 x E-In -
E-Opto16 Eingangslast bis 50 VDC / 80 mA je Eingang -
E-Opto16 Ausgänge 1 x E-Out -
E-Opto16 Versorgung 7.0 bis 9 VDC, 3 A Netzteil -
E-Opto16 Leistungsaufnahme typisch 5.025 W
E-Opto16 Abmessungen 8.5 x 5.43 x 1.80 Zoll -
E-Opto16 Gewicht 0.8 kg
E-Opto16 Besonderheiten Front-LEDs für Power, Link und Status der 16 Kontakte -
E-Opto16 Skalierung bis 500 Dry-Contact-Sensoren an securityProbe5ES, bis 150 an sensorProbe+ -
AKCP E-Sensor8 Datenblatt (158 KB)
AKCP E-Opto16 Datenblatt (161 KB)