AKCP Leckagekabel für Treibstoff und Öl

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Das AKCP Leckagekabel für Treibstoff und Öl erkennt austretende Kohlenwasserstoffe entlang des Sensorkabels und meldet die Leckagestelle präzise an AKCP-Messgeräte.

  • Leckageortung: lokalisiert Treibstoff- und Ölaustritt auf 1 m Kabelabschnitt.
  • AKCP-Kompatibilität: für sensorProbe, sensorProbe+ und securityProbe.
  • RJ-45-Anschluss: schnelle Einbindung an intelligente Sensorports.
  • Ohne Zusatzversorgung: Speisung direkt über das AKCP-Messgerät.
  • Überwachungslogik: Alarm bei Leckage, Trennung oder Kabelbeschädigung.

Präzise Leckageerkennung

Das AKCP Leckagekabel für Treibstoff und Öl meldet nicht nur einen Austritt, sondern zeigt auch, wo entlang des Sensorkabels gehandelt werden muss. Der Sensor FLKS ist für die Erkennung von flüssigen Kohlenwasserstoffen wie Benzin, Diesel #1, Jet A/B/5/8, JP-4/5/7 und Kerosin ausgelegt. Er arbeitet als mikroprozessorgesteuerter Seilsensor mit kapazitiver Messung und erkennt Leckagen entlang des Sensorkabels mit einer Positionsangabe innerhalb von 1 Meter. Damit eignet sich der Sensor überall dort, wo Leckagen an Tanks, Zuleitungen oder Übergabepunkten nicht nur erkannt, sondern eindeutig eingegrenzt werden müssen.

Zum Lieferumfang gehören das Sensorkabel, das nicht messende Zuleitungskabel und das Sensormodul. Standardmäßig ist das Sensorkabel ab 1 m erhältlich, kundenspezifische Längen sind bis 5 m bestellbar. Die nicht messende Zuleitung wird standardmäßig mit 20 ft geliefert, zusätzlich ist ein 5 ft CAT5-Verlängerungskabel enthalten. Die Verbindung zum AKCP-Basisgerät erfolgt über RJ-45; die Distanz vom intelligenten Sensorport zum Sensor lässt sich über Standard-CAT5/6-LAN-Kabel auf bis zu 30 m erweitern.

  • Messprinzip: kapazitive Leckageerkennung für Treibstoff und Öl
  • Positionsbestimmung: Lokalisierung der Leckage innerhalb von 1 m entlang des Sensorkabels
  • Systemintegration: RJ-45 an AKCP sensorProbe und securityProbe
  • Alarmfunktionen: Autosense, Disconnect-Alarm und Status-LED

Für AKCP-Plattformen gemacht

Das Leckagekabel ist für den Betrieb an AKCP sensorProbe-, sensorProbe+- und securityProbe-Systemen ausgelegt. Die Stromversorgung erfolgt direkt über das angeschlossene Messgerät, zusätzliche Netzteile vor Ort sind nicht erforderlich. In AKCP-Umgebungen profitieren Betreiber von der automatischen Sensorerkennung sowie von Alarmmeldungen bei Trennung oder Kabelschaden. In Kombination mit zentralem Monitoring lässt sich die Zustandsüberwachung sinnvoll in bestehende Prozesse einbinden, etwa in Server Monitoring mit Icinga und Grafana, wenn Umwelt- und Infrastrukturalarme gemeinsam ausgewertet werden sollen.

Wichtige Einsatzgrenzen

Der Sensor reagiert auf Treibstoff und Öl, jedoch nicht auf Wasser. Für Wasserleckagen sind spezialisierte AKCP-Wassersensoren die passendere Wahl. Außerdem sollte das Leckagekabel nicht auf elektrisch leitenden Oberflächen installiert werden. Nach Kontakt mit Kohlenwasserstoffen ist das Sensorkabel in der Regel ein Einwegartikel und muss ersetzt werden. Auch mechanische Grenzen sind zu beachten: Der minimale Biegeradius beträgt 50 mm, die Zugkraft darf 50 lb nicht überschreiten.

Für den Betrieb planen

Besonders sinnvoll ist das AKCP Leckagekabel in Umgebungen, in denen ungeplante Leckagen Betriebsunterbrechungen, Umweltschäden oder aufwendige Reinigungsarbeiten auslösen können. Wer die Sensorik nicht nur beschaffen, sondern dauerhaft betreiben und in Betriebsprozesse einbinden will, kann das mit Leistungen wie IT-Outsourcing und Betriebsunterstützung von NETWAYS organisatorisch ergänzen. Für Technikeinkäufer, Rechenzentrumsbetreiber und Facility-Teams ist FLKS damit eine spezialisierte AKCP-Lösung für die gezielte Überwachung von Treibstoff- und Ölbereichen.

Details zur Erkennung von Flüssigkeiten

Bei einer Raumtemperatur von 20° C erfolgen Alarmierungen wie folgt:

  • Benzin innerhalb von 2 - 12 Minuten
  • Diesel #1 innerhalb von 60 Minuten
  • Jet A\B\5\8 innerhalb von 50 - 70 Minuten
  • JP-4\5\7 innerhalb von 15 - 70 Minuten
  • Kerosin innerhalb von 47 Minuten

 

Das Sensorkabel reagiert NICHT auf Wasser. Hierfür empfehlen wir folgende analoge Sensoren:

Leckagen am Generatortank finden

Unter Notstromaggregaten sammeln sich kleine Kraftstoffaustritte oft unbemerkt, bis Geruch, Verfärbungen oder ein Füllstandsverlust auffallen. Das AKCP Leckagekabel für Treibstoff und Öl wird entlang der kritischen Zone unter dem Tank oder an der Leitung verlegt und erkennt flüssige Kohlenwasserstoffe entlang des Sensorkabels. Statt nur einen Sammelalarm auszugeben, meldet es die Position der Leckage innerhalb von 1 Meter. Für Facility-Teams verkürzt das die Fehlersuche deutlich, weil nicht der gesamte Tankbereich geöffnet oder gereinigt werden muss.

Transferstationen gezielt überwachen

Beim Umfüllen von Diesel oder Kerosin entstehen Leckagen häufig an Kupplungen, Übergängen und Ventilen. Genau hier spielt das kapazitiv messende Sensorkabel seine Stärke aus: Es überwacht den kritischen Leitungsweg linear statt nur an einem einzelnen Punkt. Das RJ-45-basierte Sensormodul bindet den Sensor direkt an AKCP sensorProbe- oder securityProbe-Systeme an. So landet ein Alarm ohne zusätzliche Stromversorgung am Messpunkt im bestehenden Monitoring, bevor sich ein kleiner Austritt über mehrere Meter Bodenfläche verteilt.

Abgelegene Technikstandorte absichern

An Außenstationen, Funkstandorten oder technischen Nebenräumen ist Personal nicht permanent vor Ort. Ein Leck an einem Brennstofftank bleibt dort oft lange unbemerkt. Das FLKS-Leckagekabel arbeitet an AKCP-Basisgeräten mit Autosense und Disconnect-Alarm, sodass nicht nur Treibstoffaustritte, sondern auch abgezogene oder beschädigte Sensorleitungen auffallen. In verteilten Betriebsmodellen lässt sich die Überwachung organisatorisch mit Outsourcing-Services von NETWAYS ergänzen, wenn Alarme zentral bewertet und an Bereitschaftsteams weitergegeben werden sollen.

Monitoring um Infrastrukturdaten erweitern

Viele NOC-Teams überwachen Server, Netzwerk und Stromversorgung bereits zentral, während Umwelt- und Leckageereignisse getrennt laufen. Das AKCP Leckagekabel schließt diese Lücke in AKCP-Installationen und ergänzt technische Monitoring-Stacks um einen klaren Infrastrukturzustand: trocken oder nass plus Leckageposition. In Verbindung mit Monitoring- und Visualisierungslösungen von NETWAYS lassen sich Treibstoffalarme zusammen mit anderen Betriebsdaten korrelieren, etwa wenn ein Generatorraum gleichzeitig Temperaturanstieg, Stromumschaltung und Kraftstoffleck meldet.

Parameter Wert Einheit
Hersteller AKCP -
Modell FLKS / ropeFuel Sensor -
Sensortyp Mikroprozessorgesteuerter Leckagesensor, kapazitive Messung -
Messzustand Nass / Trocken -
Leckageortung Positionsbestimmung innerhalb von 1 m
Messrate Mehrere Messungen pro Sekunde -
Erkannte Medien Benzin, Diesel #1, Jet A/B/5/8, JP-4/5/7, Kerosin -
Ansprechzeit Benzin 2 bis 12 Minuten
Ansprechzeit Diesel #1 60 Minuten
Ansprechzeit Jet A/B/5/8 50 bis 70 Minuten
Ansprechzeit JP-4/5/7 15 bis 70 Minuten
Ansprechzeit Kerosin 47 Minuten
Betriebstemperatur -20 bis 60 °C
Stromversorgung Über das angeschlossene AKCP-Messgerät -
Leistungsaufnahme 125 mW
Stromaufnahme 25 mA
Schnittstelle RJ-45 an intelligentem Sensorport -
Max. Verlängerung zum Basisgerät 30 m
Sensorkabellänge 1 bis 5 m
Nicht messende Zuleitung 20 ft Standardlänge -
Zusätzliches Anschlusskabel 5 ft CAT5-Verlängerung enthalten -
Abmessungen Sensormodul 56 x 55 x 33,3 mm
Kabeldurchmesser 7 mm
Minimaler Biegeradius 50 mm
Max. Zugkraft 50 lb
Druckbelastung > 20 lb pro linear inch kann Alarm auslösen -
Montage DIN-Schiene oder Schraubmontage -
Statusanzeige LED -
Alarmfunktionen Autosense, Disconnect-Alarm -
Kompatibilität AKCP sensorProbe, sensorProbe+, securityProbe -
Besonderheit Nach Kontakt mit Kohlenwasserstoffen in der Regel zu ersetzen -
Hinweis Nicht für leitfähige Oberflächen; reagiert nicht auf Wasser -
AKCP FLKS ropeFuel Sensor Datenblatt (801 KB)

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

AKCess Pro Limited
Palm Grove House
P.O. Box 438
Road Town
Tortola
Britische Jungferninseln

Mail: support@akcp.com