AKCP Sensor Temperatur & Luftfeuchtigkeit 0,3 / 4,5 / 12 / 18 / 30 m

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Der AKCP Sensor Temperatur & Luftfeuchtigkeit 0,3 / 4,5 / 12 / 18 / 30 m überwacht Temperatur und relative Luftfeuchte über nur einen intelligenten Sensorport in AKCP-Umgebungen.

  • Kombisensor: Erfasst zwei Klimawerte an einem Port.
  • RJ-45-Anschluss: Direkte Anbindung an AKCP Basisgeräte.
  • Auto-Sense: Wird nach dem Einstecken automatisch erkannt.
  • Fünf Kabellängen: Passend für Rack, Raum und entfernte Messpunkte.
  • SNMP/OID-Auslesung: Einfache Einbindung in bestehendes Monitoring.

Klimawerte auf einem Port

Der AKCP Sensor Temperatur & Luftfeuchtigkeit kombiniert zwei zentrale Umgebungsparameter in einem einzigen intelligenten Sensor und spart damit wertvolle Sensorports an Ihrer AKCP-Monitoringplattform. Der Sensor erfasst Temperatur und relative Luftfeuchte parallel und eignet sich für Serverräume, Racks, Technikflächen und verteilte Messpunkte, an denen beide Werte dauerhaft überwacht werden müssen. Die Anbindung erfolgt über RJ-45 an kompatible AKCP-Basisgeräte. Für die Installation stehen Varianten mit 0,3 m, 4,5 m, 12 m, 18 m und 30 m Anschlusskabel zur Verfügung.

  • Zwei Messgrößen, ein Sensor: Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit über einen Port
  • Großer Messbereich: -55 °C bis +75 °C sowie 0 bis 100 % rF
  • Direkte Versorgung: Keine zusätzliche Spannungsversorgung erforderlich
  • Auto-Sense-Erkennung: Automatische Sensorerkennung am AKCP-Gerät

Für Betrieb und Alarmierung

Der Sensor ist für den kontinuierlichen Betrieb in AKCP-Installationen ausgelegt und liefert belastbare Umgebungsdaten für Schwellenwerte, Alarmierung und Trendanalysen. Temperaturwerte werden je nach Plattform mit unterschiedlicher Auflösung und Genauigkeit verarbeitet; bei sensorProbe+ und securityProbe liegt die Auflösung bei bis zu 0,1 °C, bei älteren sensorProbe-Systemen bei 1 °C. Die relative Luftfeuchte wird im Bereich von 0 bis 100 % erfasst. Weil der Sensor direkt über das Basisgerät versorgt wird, entfällt zusätzlicher Verkabelungsaufwand für Netzteile oder Signalwandler. In Umgebungen mit knappen Ports ist das ein klarer Vorteil: Ein Sensor deckt zwei Messgrößen ab und reduziert den Hardwarebedarf.

Integration und Kompatibilität

Die Auslesung erfolgt über eigene SNMP-OIDs des Sensors. Damit lassen sich Messwerte in zentrale Monitoring- und Alarmierungsprozesse übernehmen, etwa in Icinga für zentrales Monitoring. Wer Umgebungsdaten zusätzlich visualisieren möchte, kann Performance-Daten auch in Dashboards mit Grafana einbinden. Für den Betrieb relevant ist die Kompatibilität: AKCP nennt sensorProbe+ und securityProbe ausdrücklich als Plattformen mit Auto-Sense-Unterstützung. Die feste 0,3-m-Variante entspricht dem nicht verlängerbaren Sensortyp für den direkten Anschluss in Gerätenähe. Für längere Wege sind die abgesetzten Kabellängen vorgesehen; AKCP empfiehlt ausdrücklich nicht, diese Sensoren über Patchpanels oder RJ-45-Kupplungen zu verlängern.

Sauber geplant beschaffen

Für Technikeinkauf und Betrieb ist der Sensor vor allem dann interessant, wenn Temperatur- und Feuchteüberwachung ohne zusätzliche Komplexität aufgebaut werden soll. Typische Einsatzorte sind Rackreihen, Klimazonen im Serverraum, Netzwerkverteilungen und entfernte Technikflächen. In Verbindung mit einer AKCP-Messplattform entsteht eine kompakte Lösung für die Umgebungsüberwachung, die sich auch in umfassendere Konzepte für Server Monitoring und Betriebsprozesse einordnen lässt. So erhalten IT- und Facility-Teams fortlaufend verwertbare Messdaten, ohne für jede Messgröße einen separaten Sensorport belegen zu müssen.

Rackklima dauerhaft überwachen

Im Serverschrank steigen Temperatur und Luftfeuchte oft nicht gleichzeitig an derselben Stelle. Genau dafür erfasst der AKCP Sensor beide Werte parallel über einen einzigen intelligenten RJ-45-Sensorport. Das spart Ports an sensorProbe+ oder securityProbe-Basisgeräten und vereinfacht die Planung, wenn pro Rack nur wenige Anschlüsse verfügbar sind. Mit Kabellängen ab 0,3 m lässt sich der Sensor direkt in Gerätenähe montieren, längere Varianten bringen den Messpunkt gezielt an Lufteinlass, Abluftbereich oder in die Rackmitte.

Klimaprobleme im Technikraum erkennen

In kleinen Technikräumen ändern sich die Umgebungsbedingungen oft schleichend: eine ausgefallene Klimaanlage, ein klemmendes Lüftungselement oder feuchte Außenluft nach Wartungsarbeiten. Der Sensor misst von -55 °C bis +75 °C sowie 0 bis 100 % relativer Luftfeuchte und übergibt die Werte per SNMP/OID an das Monitoring. So sehen NOC-Teams nicht nur Grenzwertverletzungen, sondern auch Trends über längere Zeiträume und können Alarmgrenzen für Warnung und kritisch sauber definieren.

Verteilte Messpunkte anbinden

Nicht jeder Messpunkt liegt direkt neben dem Basisgerät. Für abgesetzte Installationen stehen 4,5 m, 12 m, 18 m und 30 m zur Verfügung. Das ist praktisch, wenn der Sensor nicht im Netzwerkschrank selbst, sondern an einer bestimmten Luftführung, in einem separaten Technikbereich oder an einem definierten Referenzpunkt montiert werden soll. Weil der Sensor über das AKCP-Basisgerät versorgt wird, entfällt vor Ort eine zusätzliche Stromversorgung. Das reduziert Installationsaufwand und vermeidet zusätzliche Fehlerquellen.

Monitoring konsistent ausbauen

Wenn Umgebungsdaten zusammen mit Infrastruktur- und Service-Checks ausgewertet werden sollen, passt der Sensor gut in bestehende Monitoring-Prozesse. Seine eigenen SNMP-OIDs erleichtern die Übernahme in zentrale Plattformen. Teams können Temperatur- und Feuchtewerte mit anderen Zuständen korrelieren, etwa mit Ausfällen von Klimageräten, Netzkomponenten oder Stromversorgungen. Das ist besonders nützlich, wenn ein Alarm nicht isoliert betrachtet werden soll, sondern im Kontext des gesamten Betriebs.

Portkapazität effizient nutzen

In Bestandsinstallationen ist oft nicht der Sensorpreis der Engpass, sondern die Zahl freier Ports am Messgerät. Der AKCP Sensor erfasst zwei kritische Klimawerte an nur einem Anschluss und schafft damit Spielraum für weitere Sensoren, etwa für Leckage, Luftstrom oder Zutrittsüberwachung. Gerade bei nachträglichen Erweiterungen in gewachsenen Umgebungen lässt sich so zusätzliche Transparenz gewinnen, ohne sofort eine größere Plattform nachrüsten zu müssen.

Parameter Wert Einheit
Produkttyp Kombisensor für Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit -
Hersteller AKCP -
Anschluss RJ-45 an AKCP Intelligent Sensor Port -
Messgrößen Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit -
Temperatur-Messbereich -55 bis +75 °C
Luftfeuchte-Messbereich 0 bis 100 % rF
Temperatur-Auflösung 0,1 / 0,5 / 1,0 je nach AKCP-Plattform °C
Temperatur-Genauigkeit ±0,5 bei sensorProbe+ und securityProbe, ±1 bei sensorProbe °C
Genauigkeitsbereich Temperatur -10 bis +75 °C
Luftfeuchte-Auflösung 1 %RH Inkremente, 0,01 %RH Sensor Reading % rF
Luftfeuchte-Genauigkeit min. ±2 / max. ±5 bei 25 °C % rF
Versorgung Über das AKCP-Basisgerät -
Leistungsaufnahme typisch 17,25 mW
Stromaufnahme 1,45 typisch mA
Sensortyp Halbleiter, mikroprozessorgesteuert -
Abmessungen 56 x 55 x 33,3 mm
Montage DIN-Schiene oder Schraubmontage -
Sensoranzahl 2 -
Kabellängen dieses Artikels 0,3 / 4,5 / 12 / 18 / 30 m
SNMP Eigene SNMP-OID für Datenerfassung -
Auto-Sense Ja, auf kompatiblen AKCP-Basisgeräten -
Kompatible Plattformen sensorProbe+, securityProbe -
Wichtiger Hinweis Feste 0,3-m-Version nicht zur Verlängerung vorgesehen; Patchpanels und RJ-45-Kupplungen nicht empfohlen -
AKCP THS00 / THS01 Datenblatt (168 KB)

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

AKCess Pro Limited
Palm Grove House
P.O. Box 438
Road Town
Tortola
Britische Jungferninseln

Mail: support@akcp.com