HW group SD-WLD: Wasserleckage-Detektor mit Ethernet und WiFi
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Das HW group SD-WLD ist ein kompakter Wasserleckage-Detektor für die netzwerkbasierte Früherkennung von leitfähigen Flüssigkeiten über Ethernet oder WiFi.
- Leckageerkennung: erkennt Wasser entlang eines Sensorkabels über die gesamte Länge.
- Netzwerk: Ethernet und WiFi 802.11 b/g/n für flexible Einbindung.
- Versorgung: PoE oder 5V-Netzteil für einfache Installation.
- Reichweite: bis 185 m Gesamtkabellänge pro WLD-Zone.
- Status: End-of-Life-Modell mit HWg-WLD2 PoE als Alternative.
Kompakte Leckageüberwachung
Das SD-WLD erkennt Wasserlecks früh, bevor aus wenigen Tropfen ein teurer Infrastrukturvorfall wird. Das Gerät von HW group ist ein netzwerkfähiger Wasserleckage-Detektor für eine WLD-Zone und wurde für die einfache Integration in Technikräume, Serverräume, Doppelböden und andere kritische Bereiche entwickelt. Über ein Feuchtigkeitssensorkabel erkennt das Gerät leitfähige Flüssigkeiten entlang der gesamten Sensorstrecke. Bereits kleine Mengen Wasser oder Kondensat lösen einen Alarm aus. Das SD-WLD kommuniziert wahlweise per Ethernet oder WiFi und lässt sich über DHCP schnell in bestehende Netzwerke einbinden.
- 1 WLD-Zone: Überwachung einer Sensorstrecke bis 185 m Gesamtlänge
- Dual Connectivity: Ethernet und WiFi 802.11 b/g/n, auch parallel für die Einrichtung
- Flexible Versorgung: PoE über RJ45 oder externes 5V-Netzteil
- Integrierter Webserver: Konfiguration ohne zusätzliche Software im Browser
Für SensDesk ausgelegt
Das SD-WLD gehört zur SD-Serie von HW group und ist für den Betrieb mit einem SensDesk-Technologie-Portal ausgelegt. Dort werden Zustände, Alarme und Benachrichtigungen zentral verwaltet. Im Zusammenspiel mit dem Portal kann das Gerät Ereignisse per E-Mail weitergeben; in Verbindung mit einem kompatiblen SMS-Gateway aus dem HW-group-Umfeld sind auch SMS-basierte Alarmwege realisierbar. Für Teams, die Umgebungsdaten in ein zentrales Betriebsmodell einordnen möchten, passt das thematisch zu Server Monitoring & Visualisierung sowie zu Icinga als Plattform für das Monitoring kritischer Infrastruktur.
Einfach montiert, klar betrieben
Das Metallgehäuse ist robust ausgeführt und eignet sich für Installationen in technischen Umgebungen. Die Montage ist auf Hutschiene oder im Rack möglich, sofern das passende Montagematerial vorgesehen wird. Ein WLD-Sensorkabel darf bis 85 m lang sein; zusätzlich kann die Installation mit nicht detektierendem Verbindungskabel auf insgesamt bis zu 185 m erweitert werden. Damit lässt sich eine zusammenhängende Leckagezone entlang von Wänden, unter Klimageräten oder unter Doppelböden wirtschaftlich absichern.
Wichtiger Produkthinweis
Das HW group SD-WLD ist End of Life und nicht mehr verfügbar. Für neue Projekte empfiehlt sich der Nachfolger HWg-WLD2 PoE, wenn eine aktuelle Plattform für die netzwerkbasierte Wasserleckage-Erkennung benötigt wird. Wer bestehende SD-WLD-Installationen betreibt, erhält mit diesem Gerät dennoch ein klar positioniertes Referenzmodell für einfache, portalgestützte Leckageüberwachung mit Ethernet, WiFi und PoE.
Wasser unter Doppelböden
Unter dem Doppelboden bleibt ein schleichendes Leck oft lange unbemerkt, obwohl dort Stromversorgung, Netzwerkverkabelung und Kälteführung zusammenlaufen. Das SD-WLD überwacht eine komplette WLD-Zone über ein Sensorkabel, das entlang der kritischen Trassen verlegt wird. Die Sensorstrecke darf bis 85 m lang sein und lässt sich mit Verbindungskabeln auf insgesamt bis zu 185 m erweitern. So deckt ein Gerät auch längere Reihen in Server- oder Technikräumen ab. Sobald leitfähige Flüssigkeit erkannt wird, meldet das System den Zustand an das SensDesk-Portal, damit der Vorfall nicht erst beim nächsten Vor-Ort-Rundgang auffällt.
Kondensat an Klimageräten
Wenn an Innengeräten, Kaltwassersätzen oder Kondensatleitungen einzelne Tropfen austreten, reicht oft schon wenig Zeit, bis Dämmmaterial, Bodenaufbau oder benachbarte Technik betroffen sind. Das SD-WLD erkennt bereits kleine Mengen leitfähiger Flüssigkeit entlang des angeschlossenen Sensorkabels. Dank Ethernet und WiFi kann das Gerät dort eingebunden werden, wo die Verkabelungssituation vor Ort nicht einheitlich ist. Besonders in Bestandsräumen spart das Installationsaufwand und verkürzt die Inbetriebnahme.
Leckagen entlang Rohrleitungen
Undichte Kühl-, Heiz- oder Wasserleitungen verursachen selten sofort eine große Pfütze. Häufig beginnt der Schaden mit Feuchtigkeit an Flanschen, Bögen oder Übergängen. Das WLD-Sensorkabel wird entlang der Leitung geführt und überwacht die gesamte Strecke statt nur einen Punkt. Dadurch meldet das SD-WLD nicht erst eine Überschwemmung, sondern schon den frühen Feuchteeintrag. In Technikräumen mit mehreren Leitungsmetern ist die erweiterbare Gesamtkabellänge von bis zu 185 m ein praxisnaher Vorteil.
Tropfwannen und Auffangbereiche
In Tropfschalen unter Klima- oder Pumpentechnik ist eine punktuelle Sichtkontrolle unzuverlässig, vor allem außerhalb regulärer Betriebszeiten. Das SD-WLD bindet eine WLD-Zone per DHCP-fähigem Ethernet oder WiFi ins Netzwerk ein und wird über den integrierten Webserver eingerichtet. Das beschleunigt Rollouts in Filialen, Nebengebäuden oder verteilten Technikflächen. Statt ungeplanter Einsätze nach Sichtbefund arbeitet das Team mit einer zentralen Alarmmeldung und kann gezielt reagieren.
Perimeterschutz im Technikraum
Bei eindringendem Wasser über Türen, Wände oder Gebäudefugen zählt nicht nur die Erkennung, sondern auch die abgedeckte Strecke. Das Sensorkabel wird entlang der Raumkante verlegt und bildet eine durchgehende Überwachungszone. Gerade in kleineren Edge-Standorten oder Netzwerkverteilern ohne permanentes Personal liefert das SD-WLD damit eine einfache Möglichkeit, Feuchtigkeitseintritt früh sichtbar zu machen, ohne eine komplexe Überwachungsplattform vor Ort aufzubauen.
| Parameter | Wert | Einheit |
|---|---|---|
| Produkttyp | Wasserleckage-Detektor für 1 WLD-Zone | - |
| Hersteller | HW group | - |
| Modell | SD-WLD | - |
| Konnektivität | Ethernet, WiFi 802.11 b/g/n (2,4 GHz) | - |
| Gleichzeitiger Betrieb | Ethernet und WiFi parallel unterstützt | - |
| Stromversorgung | PoE über Ethernet oder externes Netzteil | 5 V |
| Konfiguration | DHCP, integrierter Webserver, passwortgeschützt | - |
| Portal-Anbindung | SensDesk Technology Portal | - |
| Anzahl WLD-Zonen | 1 | - |
| Max. Länge Sensorkabel | 85 | m |
| Max. Länge Verbindungskabel | 100 | m |
| Max. Gesamtkabellänge | 185 | m |
| Erkannte Medien | leitfähige Flüssigkeiten, auch Kondensat | - |
| Gehäuse | Metallgehäuse | - |
| Abmessungen ohne Antenne | 70 × 68 × 34 | mm |
| Montage | Hutschiene oder Rack, Montagematerial erforderlich | - |
| Status | End of Life, nicht mehr verfügbar | - |
| Alternative | HWg-WLD2 PoE | - |
- Varianten: Set mit 2 m Sensorkabel, 2 m Anschlusskabel und Netzteil; Basis-Gerät ohne Zubehör.
- Lieferhinweis: Zubehör und exakter Lieferumfang sind abhängig von der gewählten Ausführung.
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