HW group HWg-WLD2 PoE

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Der HW group HWg-WLD2 PoE ist ein Netzwerk-Wasserleckdetektor für bis zu vier Messzonen, der Leckagen früh meldet und sich per Ethernet oder WLAN in bestehende Überwachungsumgebungen einbindet.

  • 4 Zonen: bis zu vier Sensorkabel getrennt überwachen.
  • PoE und WLAN: flexibel im Technikraum, Rack oder abgelegenen Bereich installieren.
  • SNMP und E-Mail: Alarme direkt an Monitoring und Betriebsteams senden.
  • Kabelfehler-Erkennung: unterbrochene oder getrennte Sensorkabel sofort erkennen.
  • HWg-Push: Anbindung an SensDesk- und HWg-Cloud-Portale.

Wasserlecks früh erkennen

Der HW group HWg-WLD2 PoE meldet selbst kleinste Wassermengen, bevor aus Kondensation, Tropfwasser oder einem schleichenden Leck ein teurer Infrastrukturschaden wird. Das Gerät ist ein netzwerkfähiger Wasserleckdetektor für professionelle Umgebungen wie Rechenzentrum, Technikraum, Gebäudeautomation und industrielle Nebenanlagen. Es überwacht bis zu vier getrennte WLD-Zonen und erkennt nicht nur Feuchtigkeit, sondern auch getrennte oder beschädigte Sensorkabel. So sehen Betriebs- und Facility-Teams sofort, ob tatsächlich Wasser austritt oder ob ein Sensorpfad unterbrochen wurde.

  • Vier Messzonen: bis zu 4 Sensorkabel separat auswerten
  • Flexible Anbindung: RJ45-Ethernet, WLAN nach 802.11 b/g/n und PoE nach IEEE 802.3af
  • Alarmierung: per E-Mail, SNMP-Trap und HWg-Push
  • Status je Zone: OK, Überflutet oder Kabel getrennt

Passend für den Betriebsalltag

Der Wasserleckdetektor lässt sich dort platzieren, wo klassische Punktmelder zu kurz greifen: unter Doppelböden, entlang von Rohrleitungen, in Tropfschalen, an Klimaanlagen oder an Wandverläufen unter Oberlichtern. Pro Zone unterstützt das Gerät bis zu 85 m Sensorkabel plus bis zu 100 m Anschlusskabel. Damit deckt der HWg-WLD2 PoE auch längere Leitungswege und mehrere kritische Abschnitte innerhalb eines Racks, eines Serverraums oder eines Technikgeschosses ab. Die Weboberfläche vereinfacht Inbetriebnahme und Betrieb, DHCP beschleunigt die Netzwerkanbindung.

Integration in Monitoring

Für IT-Teams ist vor allem die saubere Integration entscheidend: Der HWg-WLD2 PoE unterstützt SNMP, SNMP-Traps, HTTP/HTTPS, SMTP, HWg-Push sowie Zeitabgleich per SNTP. Damit lässt sich das Gerät in bestehende Monitoring- und Alerting-Prozesse einbinden, etwa in Umgebungen mit Icinga für zentrales Monitoring oder in Konzepte für Server Monitoring und Visualisierung. Für Dashboards und Auswertungen kann die Alarmkette sinnvoll mit Grafana zur Visualisierung kombiniert werden, sofern die Umgebungsdaten über die vorhandene Monitoring-Plattform bereitgestellt werden.

Zusätzlich kann der Wasserleckdetektor mit SensDesk- oder HWg-Cloud-basierten Portalen verbunden werden. In Kombination mit einem externen HW-group-SMS-Gateway lassen sich Alarmmeldungen auch per SMS oder Anruf eskalieren. Für lokale Reaktionen unterstützt das Gerät die Signalisierung über ferngeschaltete Ausgänge im Box-2-Box-Modus mit kompatiblen Poseidon2- oder Damocles2-Einheiten. Damit passt der HWg-WLD2 PoE sowohl in kleine Einzelinstallationen als auch in verteilte, professionell überwachte Infrastrukturen.

Für kritische Bereiche ausgelegt

Wo Wasser in der Nähe von IT, Energieverteilung oder Klimatisierung auftritt, zählt nicht die spätere Schadensanalyse, sondern die erste Minute nach dem Eintritt. Genau dafür ist der HW group HWg-WLD2 PoE ausgelegt: schnell montiert, über PoE sauber versorgt und technisch präzise genug, um Leckagen zonengenau sichtbar zu machen.

Zusätzliche Informationen

Gewicht n. v.
Maße n. v.

Doppelboden statt Blindflug

Unter dem Doppelboden sammelt sich Wasser oft lange unbemerkt, bis bereits PDUs, Verkabelung oder Kaltluftführung betroffen sind. Der HW group HWg-WLD2 PoE überwacht hier bis zu vier getrennte Zonen mit WLD-Sensorkabeln und meldet den Zustand per SNMP-Trap oder E-Mail direkt an das Monitoring. Weil jede Zone separat ausgewertet wird, sieht das Team nicht nur, dass Wasser eingetreten ist, sondern in welchem Abschnitt des Raums die Störung begonnen hat. Das spart im Incident-Fall wertvolle Suchzeit und verkürzt den Weg vom Alarm bis zur physischen Intervention deutlich.

Kondensat an Klimaanlagen

An A/C-Rohren, Drainagen und unter Innengeräten entstehen oft kleine Mengen Kondenswasser, die klassische Schwimmerschalter nicht früh genug erfassen. Der Wasserleckdetektor erkennt bereits geringe Flüssigkeitsmengen entlang des Sensorkabels und überwacht zusätzlich, ob ein Kabel getrennt oder beschädigt wurde. Gerade in Serverräumen mit mehreren Kühlkreisen lassen sich vier Messzonen sauber auf Tropfschalen, Rohrabschnitte und kritische Übergänge verteilen. Das Ergebnis ist eine frühere Eskalation, bevor aus Kondensation ein Boden- oder Geräteschaden wird.

Leckagen an Rohrtrassen

Wenn Versorgungsleitungen durch Technikflächen, Keller oder Produktionsbereiche geführt werden, tritt Wasser selten punktförmig aus. Das Sensorkabel wird entlang der Rohrtrasse geführt oder um den kritischen Abschnitt gelegt und meldet Feuchtigkeit über Ethernet oder WLAN an die Leitwarte. Mit bis zu 85 m Sensorkabel und bis zu 100 m Anschlusskabel pro Zone eignet sich der HWg-WLD2 PoE auch für längere Strecken. So lassen sich nicht nur Rohrbrüche, sondern auch schleichende Undichtigkeiten erkennen, bevor Wasser in benachbarte Gewerke oder Schaltschränke läuft.

Tropfschalen gezielt überwachen

In USV-Räumen, Klimaeinheiten oder technischen Nebenanlagen sind Tropfschalen ein typischer, aber oft unterschätzter Risikopunkt. Der HWg-WLD2 PoE sendet Alarme per E-Mail, SNMP-Trap oder an ein Portal auf Basis von HWg-Push und bleibt damit ohne proprietäre Sonderlösung anschlussfähig. Werden mehrere Tropfschalen in einem Raum überwacht, lässt sich jede als eigene Zone abbilden. Das vereinfacht Wartung, Dokumentation und die Zuordnung wiederkehrender Störungen zu einer konkreten Anlage.

Abgelegene Technikflächen anbinden

Nicht jeder kritische Bereich liegt direkt neben dem Core-Switch. Für Dachaufbauten, Außenbereiche mit WLAN-Abdeckung oder entfernte Technikräume verbindet sich der Wasserleckdetektor alternativ per 2,4-GHz-WLAN. Wo eine strukturierte Verkabelung vorhanden ist, übernimmt PoE die Stromversorgung über dasselbe RJ45-Kabel. Das reduziert Installationsaufwand und macht den HW group HWg-WLD2 PoE besonders interessant für nachträgliche Schutzkonzepte in Bestandsgebäuden, in denen zusätzliche Stromanschlüsse teuer oder baulich aufwendig wären.

Parameter Wert Einheit
Produkttyp Netzwerk-Wasserleckdetektor mit 4 Zonen -
Messzonen 4 Zonen
Sensortypen WLD Sensorkabel Typ A, B -
Anschluss Sensoren 4 x Klemmleiste -
Zustände je Zone OK, Überflutet, Kabel getrennt -
Max. Sensorkabellänge je Zone 85 m
Max. Anschlusskabellänge je Zone 100 m
Max. Gesamtlänge je Zone 185 m
Ethernet RJ45, 10/100BASE-T -
WLAN-Standard 802.11 b/g/n -
WLAN-Frequenz 2,4 GHz
WLAN-Sicherheit WEP, WPA, WPA2 PSK, WPA2 TSK, WPS -
Antenne intern -
Unterstützte Protokolle ARP, HTTP, HTTPS, SNTP, SMTP, HWg-Push, netGSM, TLS, SNMP -
SNMP Version 1 vollständig, Teile von Version 2 -
Alarmwege E-Mail, SNMP-Trap, Portal-Anbindung, externes SMS-Gateway -
Versorgung extern 5 V / 250 mA V / mA
Netzteilanschluss Hohlstecker 3,5 x 1,35 / 10 mm -
PoE IEEE 802.3af Class 0 über RJ45 -
Betriebstemperatur -10 bis 60 °C
Abmessungen 65 x 80 x 30 mm
Gewicht 500 g
EMV/Normen EN 55022, EN 55024, EN 61000 -
Zulassungen CE, FCC Part 15 Class B -
Kompatible Portale HWg-Cloud, SensDesk, SensDesk Technology-basierte Portale -
Kompatible Fernausgänge Box-2-Box mit Poseidon2 oder Damocles2 -
HW group HWg-WLD2 PoE Datenblatt (555 KB)
HW group HWg-WLD2 PoE Benutzerhandbuch (6 MB)
HW group HWg-WLD2 PoE Benutzerhandbuch (2 MB)

Produktsicherheit