HW group I/O Controller 2
434,00 € – 497,30 €
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Der HW group I/O Controller 2 verbindet serielle RS-232/RS-485-Kommunikation und digitale I/Os zuverlässig mit Ihrem Ethernet-Netzwerk.
- Seriell per IP: 1x RS-232 oder RS-485 über Ethernet nutzen.
- 16 digitale Kanäle: 8 Eingänge und 8 Open-Collector-Ausgänge integrieren.
- Box-2-Box-Modus: Signale zwischen zwei Standorten transparent tunneln.
- Flexible Anbindung: Web, Telnet, Modbus/TCP und RFC2217 unterstützen.
- Windows-VSP: Serielle Geräte als virtuellen COM-Port bereitstellen.
Seriell und I/O per Ethernet
Der I/O Controller 2 macht aus seriellen Schnittstellen und digitalen Signalen netzwerkfähige Ressourcen, ohne bestehende Geräte oder Steuerungen austauschen zu müssen. Das Gerät von HW group verbindet eine vollständige RS-232- oder RS-485-Schnittstelle mit 8 digitalen Eingängen und 8 digitalen Ausgängen in einem kompakten Ethernet-Gateway. Für Bestandsanlagen, Maschinen, Gebäudeautomation oder technische Infrastrukturen ist das eine pragmatische Lösung, wenn serielle Endgeräte und einfache Schaltkontakte in IP-Netze eingebunden werden sollen. Die Anbindung erfolgt über 100BASE-TX, konfiguriert wird das Gerät per Webinterface oder Telnet.
- 1x serielle Schnittstelle: RS-232 oder RS-485 mit vollständigen RS-232-Signalen am DB9M-Anschluss
- 8 digitale Eingänge: für potentialfreie Kontakte oder 5–20 V Signale
- 8 digitale Ausgänge: als Open-Collector-Ausgänge für externe Lasten oder Relais
- Mehrere Zugriffswege: HTTP, Telnet, RFC2217, Modbus/TCP sowie TCP Server/Client
- Box-2-Box: serielle Kommunikation und I/O-Signale über IP tunneln
Kompatibel mit Bestandsanlagen
Der I/O Controller 2 richtet sich an Umgebungen, in denen vorhandene RS-232- oder RS-485-Geräte weiter genutzt werden sollen. Dazu zählen Barcode-Scanner, industrielle Steuerungen, Bedienpanels, Relaiskontakte oder Statusanzeigen. Unter Windows lässt sich die serielle Verbindung mit der kostenlosen HW VSP-Software als virtueller COM-Port bereitstellen. So bleiben bestehende Anwendungen oft unverändert nutzbar, obwohl das Endgerät physisch an einem anderen Standort im Netzwerk arbeitet. Für Entwickler stellt HW group zusätzlich ein SDK bereit, um den Zugriff auf serielle Daten und I/O-Funktionen in eigene Anwendungen zu integrieren.
Einfach in Monitoring einbinden
Wo digitale Zustände zentral sichtbar werden sollen, lässt sich das Gerät über standardisierte Protokolle in übergeordnete Systeme einbinden. Modbus/TCP bietet dafür einen klaren Weg in Automatisierungs- und Monitoring-Umgebungen. In Kombination mit Lösungen für Icinga Monitoring oder Grafana-Dashboards lassen sich Zustände aus technischen Nebenanlagen, Kontakten oder seriell angebundenen Systemen strukturiert erfassen und visualisieren, sofern die jeweilige Umgebung Modbus/TCP oder passende Middleware nutzt. Wer solche Integrationen im Betrieb sauber aufsetzen möchte, findet bei NETWAYS außerdem Unterstützung rund um Monitoring und Visualisierung.
Für schnelle Inbetriebnahme gemacht
Das Gerät arbeitet mit einer Versorgung von 8 bis 30 V DC und passt mit 105 x 105 x 25 mm auch in kompakte Technikbereiche. Erhältlich ist der I/O Controller 2 als Basisgerät oder als Set mit Netzteil, Test Board und LapLink-Kabel für einen schnellen Start. Wenn Sie serielle Kommunikation, digitale Eingänge und Schaltausgänge ohne aufwendige Eigenentwicklung per Ethernet verfügbar machen wollen, ist der I/O Controller 2 eine robuste und langjährig etablierte Lösung.
Serielle Anlagen ins LAN holen
In vielen Technikräumen laufen noch Waagen, Scanner, Terminals oder Steuerungen mit RS-232- oder RS-485-Schnittstelle, obwohl der Leitstand längst im IP-Netz arbeitet. Der I/O Controller 2 bindet diese Geräte direkt per Ethernet an und stellt die serielle Verbindung wahlweise über Telnet oder RFC2217 bereit. Unter Windows erscheint das entfernte Gerät sogar als virtueller COM-Port. So bleibt bestehende Software weiter nutzbar, während das Endgerät 50 oder 200 Meter entfernt im Netzwerk installiert ist.
Signale zwischen Standorten tunneln
Wenn ein Taster in Halle A eine Reaktion in Schaltschrank B auslösen soll, sind zusätzliche Leitungswege oft teurer als die eigentliche Aufgabe. Im Box-2-Box-Modus koppeln zwei I/O Controller 2 ihre seriellen Signale sowie 8 Eingänge und 8 Ausgänge transparent über das IP-Netz. Das spart separate I/O-Verkabelung über Gebäudegrenzen hinweg und beschleunigt Umbauten in bestehenden Produktions- oder Technikbereichen deutlich.
Digitale Zustände zentral erfassen
Türkontakte, Störmelder, Relaisrückmeldungen oder einfache Pegelsignale müssen im Betrieb sichtbar sein, landen aber oft verstreut in Einzelsystemen. Der I/O Controller 2 liest bis zu 8 digitale Eingänge für potentialfreie Kontakte oder 5 bis 20 V ein und übergibt die Zustände per Modbus/TCP an Leit- oder Monitoringsysteme. Das ist besonders nützlich, wenn NOC-Teams externe Meldungen in eine bestehende Überwachung übernehmen wollen, statt zusätzliche Insellösungen zu pflegen.
Ausgänge aus Software schalten
Wo Signalgeber, Meldeleuchten oder externe Relais aus einer Anwendung heraus geschaltet werden sollen, liefern die 8 Open-Collector-Ausgänge eine einfache Schnittstelle. Die Ansteuerung erfolgt über Web, Telnet, Modbus/TCP oder per Kommandozeilen-Utility von HW group. Das reduziert Integrationsaufwand in Testständen, Laborumgebungen oder kleinen Automatisierungsaufgaben, bei denen keine vollwertige SPS nachgerüstet werden soll.
Inbetriebnahme im Bestand beschleunigen
Bei Retrofit-Projekten zählt oft jede Stunde, weil Anlagen nur in kurzen Wartungsfenstern umgebaut werden dürfen. Das Set mit Netzteil, Test Board und LapLink-Kabel vereinfacht die Erstinbetriebnahme und Funktionsprüfung direkt am Arbeitsplatz. Durch Weboberfläche, Telnet-Zugriff und klar getrennte Anschlüsse für Ethernet, serielle Schnittstelle und 20-polige I/O-Klemme lässt sich das Gerät schnell in vorhandene Infrastruktur einfügen.
| Parameter | Wert | Einheit |
|---|---|---|
| Produkttyp | Ethernet-Gateway für serielle Schnittstelle und digitale I/Os | - |
| Ethernet | 100BASE-TX, RJ45 | - |
| Konfiguration | Webinterface, Telnet | - |
| Serielle Schnittstelle | 1 x RS-232 oder RS-485 | - |
| RS-232-Anschluss | DB9M, volle Belegung: RxD, TxD, CTS, RTS, DSR, DTR, RI, CD, GND | - |
| Serielle Datenrate | 300 bis 115200 | Bd |
| Datenbits | 7, 8 oder 9 | Bit |
| Parität | None, Odd, Even, Mark, Space | - |
| Handshake | CTS/RTS, Xon/Xoff, none | - |
| Digitale Eingänge | 8, für potentialfreie Kontakte oder 5–20 V | - |
| Digitale Ausgänge | 8, Open Collector | - |
| Protokolle | HTTP, Telnet (NVT), RFC2217, Modbus/TCP, TCP Server, TCP Client/Server | - |
| Box-2-Box-Modus | Ja, Tunnel für serielle Schnittstelle und I/O-Signale | - |
| Software | HW VSP für Windows, HWg IPRC cmd utility, HWg-SDK | - |
| Versorgungsspannung | 8 bis 30 | V DC |
| Stromaufnahme | 0,25 | A |
| Abmessungen | 105 x 105 x 25 | mm |
| Betriebstemperatur | -10 bis +75 | °C |
| Varianten | Basisgerät 600533, Set 600550 | - |
| Lieferumfang Set 600550 | I/O Controller 2, Netzteil, Test Board, LapLink-Kabel | - |









