AKCP Sensor 8 digitale I/O Kontakte (2xRJ45) – nur für securityProbe

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Der AKCP Sensor 8 digitale I/O Kontakte (2xRJ45) erweitert einen intelligenten Sensorport der AKCP securityProbe auf acht potentialfreie Ein- oder Ausgänge.

  • 8 digitale Kontakte: verteilt einen Sensorport auf 8 Dry Contacts.
  • 2x RJ45-I/O: je RJ45-Anschluss für 4 Kontakte.
  • Ein- oder Ausgang: jeder Kontakt per Software frei konfigurierbar.
  • Bis 305 m: flexible Installation über Cat5/UTP-Verkabelung.
  • Nur für securityProbe: passend für AKCP securityProbe Basisgeräte.

Digitale Kontakte sauber anbinden

Der Sensor macht aus einem AKCP Intelligent-Sensor-Port acht frei konfigurierbare digitale Ein- oder Ausgänge für Statusmeldungen und einfache Schaltaufgaben. Der AKCP Sensor 8 digitale I/O Kontakte (2xRJ45), Herstellerbezeichnung IODCRJ8, ist für Umgebungsüberwachung und Zustandsabfragen in technischen Infrastrukturen ausgelegt. Er bindet bis zu acht potentialfreie Kontakte an eine AKCP securityProbe an und stellt deren Zustände im Webinterface als ALARM oder NORMAL dar. Dadurch lassen sich externe Meldesignale wie Türkontakte, Sammelstörungen, USV-Status, Alarmzentralen oder Klimaanlagenkontakte ohne zusätzliche I/O-Hardware in das Monitoring übernehmen.

  • 8 Dry Contacts an einem intelligenten Sensorport
  • 2 RJ45-I/O-Buchsen mit je 4 Kontakten
  • Per Software umschaltbar als Eingang oder Ausgang
  • Bis 305 m Kabellänge über UTP Cat5

Für securityProbe ausgelegt

Der Sensor wird über einen RJ45-Anschluss mit dem intelligenten Sensorport der AKCP securityProbe verbunden und benötigt keine separate Spannungsversorgung. Die Versorgung erfolgt direkt über das Basisgerät. Jeder der acht Kontakte ist individuell definierbar: Als Eingang verarbeitet der Sensor offene oder geschlossene potentialfreie Kontakte; als Ausgang stellt er High (5 V) oder Low (GND) bereit. Dabei sind für jeden Kontakt Normalzustand sowie Schaltverhalten softwareseitig einstellbar. Wichtig für die Planung: Die Dry Contacts sind nicht galvanisch getrennt und dürfen nicht mit einer externen Spannungsquelle verbunden werden. Als Ausgang kann jeder Kanal bis zu 20 mA gegen Low sinken; für das direkte Ansteuern eines Relais ist der Sensor nicht ausgelegt.

Monitoring integriert weiterdenken

Da die Zustände über die securityProbe per SNMP abgefragt und per SNMP-Trap gemeldet werden können, lässt sich der Sensor sinnvoll in zentrale Überwachungskonzepte einbinden. In einer bestehenden Icinga-Umgebung können so Dry-Contact-Zustände aus Gebäude- oder Sicherheitstechnik gemeinsam mit Temperatur-, Leckage- oder Stromwerten überwacht werden. Für die Visualisierung historischer oder korrelierter Zustände ist auch die Anbindung an Plattformen wie Grafana über die jeweilige Monitoring- oder Datenhaltungsschicht naheliegend. Der eigentliche Mehrwert des Sensors liegt dabei in der sauberen Zusammenführung klassischer Meldetechnik mit IP-basiertem Infrastrukturmonitoring.

Für klare Entscheidungen im Betrieb

Der Sensor eignet sich besonders dann, wenn vorhandene Störmeldekontakte nicht nur lokal anliegen, sondern zentral ausgewertet und alarmiert werden sollen. Durch die kompakte Wandmontage in der Nähe von Alarmtafeln oder Schaltschränken bleibt die Verkabelung übersichtlich, während die securityProbe die Weiterleitung an übergeordnete Alarmierungs- und Monitoringprozesse übernimmt. Wer digitale Zustände aus der Feldtechnik ohne Medienbruch in sein Betriebsmonitoring integrieren will, erhält mit dem AKCP IODCRJ8 eine robuste und klar spezifizierte Erweiterung für die securityProbe-Plattform.

Sammelstörungen zentral sichtbar

In Serverräumen und Technikflächen liegen kritische Meldungen oft nur als potentialfreier Kontakt an: USV-Störung, Klimaanlagenalarm, Tür offen oder Feuerfrühwarnung. Der Sensor bindet bis zu acht dieser Signale über zwei RJ45-I/O-Anschlüsse an eine AKCP securityProbe an. Statt einzelne Kontakte lokal zu prüfen, sieht das Betriebsteam den Status als ALARM oder NORMAL zentral im Webinterface und kann die Meldungen über SNMP in bestehende Monitoring-Systeme übernehmen. Das spart Vor-Ort-Kontrollen und verkürzt die Einordnung von Störungen auf wenige Klicks.

Alarmtafeln sauber anbinden

Wenn eine Brandmelde- oder Sicherheitstechnik bereits potentialfreie Ausgänge bereitstellt, übernimmt der Sensor die IP-fähige Übergabe an die securityProbe. Die Wandmontage direkt neben dem Panel reduziert Verdrahtungsaufwand, während die Verbindung zum Basisgerät über Cat5/UTP auf bis zu 305 m verlängert werden kann. Gerade in größeren Gebäuden oder verteilten Technikbereichen bleibt so die Sensorik dort, wo die Kontakte entstehen, ohne ein zusätzliches Netzteil oder ein separates I/O-Gateway einzuplanen.

Schaltzustände gezielt ausgeben

Nicht jeder Dry Contact muss nur gelesen werden. Jeder der acht Kanäle lässt sich per Software auch als Ausgang konfigurieren und liefert dann High (5 V) oder Low (GND). Damit lassen sich einfache Status- oder Steuersignale aus der securityProbe heraus ausgeben, etwa für Meldeketten oder definierte Logikverknüpfungen im Rahmen der AKCP-Plattform. Relevant ist dabei die elektrische Grenze: Pro Kanal sind bis zu 20 mA beim Schalten gegen Low möglich; für Relaisansteuerung ohne zusätzliche Beschaltung ist der Sensor nicht gedacht.

Monitoring und Alarmierung koppeln

Wer digitale Zustände aus der Gebäude- oder Sicherheitstechnik in ein zentrales Betriebsmodell überführen will, kann die securityProbe als Sammelpunkt nutzen und die Daten anschließend in Monitoring-Lösungen für den IT-Betrieb weiterverarbeiten. In Kombination mit einem SMS-Gateway aus dem NETWAYS-Umfeld lässt sich daraus auch eine belastbare Alarmkette aufbauen, wenn Dry-Contact-Ereignisse nicht nur protokolliert, sondern aktiv eskaliert werden sollen. Der praktische Effekt: weniger Inselinformationen, klarere Zuständigkeiten und ein einheitlicher Blick auf Infrastruktur- und Gebäudemeldungen.

Parameter Wert Einheit
Hersteller AKCP -
Modell IODCRJ8 / IO-Digital8 -
Produkttyp Digitaler I/O-Sensor für Dry Contacts -
Kompatibilität Nur für AKCP securityProbe -
Anzahl Kontakte 8 -
Anschluss zum Basisgerät 1 x RJ45 Intelligent Sensor Port -
Digitale I/O-Anschlüsse 2 x RJ45, jeweils 4 Kontakte -
Eingangstyp Open / Closed Contact Switch -
Ausgangstyp High (5 V) / Low (GND) -
Kontaktspannung 5 V pulled-up dry contacts V
Messrate Mehrere Abtastungen pro Sekunde -
Konfiguration Eingänge Normalzustand je Kontakt softwareseitig einstellbar -
Konfiguration Ausgänge NO/NC je Kontakt softwareseitig einstellbar -
Max. Ausgangsstrom 20 mA pro Kontakt bei Low
Kommunikationskabel UTP Cat 5 über RJ45 -
Max. Kabellänge 305 m
Versorgung Über securityProbe, kein zusätzliches Netzteil erforderlich -
Montage Wandmontage -
Zusatzfunktion Autosense inklusive Disconnect Alarm -
Wichtiger Hinweis Dry Contacts sind nicht isoliert; keine externe Spannung anschließen -
Hinweis Ausgang Nicht zum direkten Ansteuern eines Relais geeignet -
AKCP IODC8 Datenblatt

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

AKCess Pro Limited
Palm Grove House
P.O. Box 438
Road Town
Tortola
Britische Jungferninseln

Mail: support@akcp.com