STARFACE ENTERPRISE

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Die STARFACE ENTERPRISE ist eine 19-Zoll-VoIP-Telefonanlage für große Unternehmen, wird jedoch nicht mehr hergestellt und wurde durch die STARFACE Platinum abgelöst.

  • EOL-Status: Nicht mehr verfügbar, Nachfolger ist STARFACE Platinum.
  • Große Installationen: Ausgelegt für bis zu 750 Nutzer.
  • Rack-Appliance: 2 HE für den Einbau im Serverschrank.
  • Redundanz: SSDs und Netzteil als Hot-Swap-Komponenten.
  • UCC-Plattform: Telefonie, Voicemail, Fax, Konferenzen und Chat integriert.
Zum Nachfolger STARFACE Platinum
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STARFACE ENTERPRISE im Überblick

Die STARFACE ENTERPRISE war die passende On-Premises-Telefonanlage für große Kommunikationsumgebungen mit hoher Nutzerzahl, ist heute jedoch End of Life und nur noch als Bestandsreferenz relevant. Als 19-Zoll-Appliance richtete sich das System an große Unternehmen, Callcenter und Konzernniederlassungen, die ihre Business-Kommunikation lokal auf eigener Hardware betreiben wollten. Das Gerät wurde mit vorinstallierter STARFACE Software, einer STARFACE Serverlizenz und einer enthaltenen Userlizenz ausgeliefert. Für bestehende Installationen bleibt die Plattform vor allem dort interessant, wo technische Eckdaten, Migrationsentscheidungen oder der Vergleich mit dem Nachfolgemodell STARFACE Platinum benötigt werden.

  • Bis zu 750 Nutzer für größere Organisationen und verteilte Teams
  • 2-HE-19-Zoll-Gehäuse für den Einbau in bestehende Rack-Infrastrukturen
  • 2 x SSD im RAID 1 sowie redundantes Hot-Swap-Netzteil
  • 2 x Gigabit-Ethernet für die Einbindung in die vorhandene Netzwerkumgebung
  • 3 PCI-Slots und LC-Display für appliancebasierte Installationen

Kommunikation zentral bündeln

Die STARFACE ENTERPRISE kombinierte klassische TK-Funktionen mit Unified Communications auf einer dedizierten Hardware-Plattform. Zum dokumentierten Funktionsumfang gehörten Telefonie, Gruppenverwaltung, Faxsystem, Voicemailsystem, Konferenzserver und Chat mit Präsenzinformationen. In der NETWAYS-Produktwelt wird STARFACE zudem als offene IP-Telefonanlage beschrieben, die auf offenen Standards basiert und sich in Windows-, Linux- und macOS-Umgebungen betreiben lässt. Für größere Teams war besonders relevant, dass Funktionen wie IVR, ACD, CTI und Konferenzen ohne zusätzliche Einzelsysteme in einer zentralen Appliance zusammengeführt wurden.

Integration und Betrieb

Die Anlage unterstützte SIP-Trunking und die Anbindung beliebig vieler SIP-Anbieter. Für Migrations- oder Hybridumgebungen war zusätzlich die Anbindung von bis zu 120 analogen Ports über externe Gateways dokumentiert. Im Shop-Kontext wird STARFACE außerdem mit API-Integration und SNMP geführt. Damit lässt sich die Kommunikationsinfrastruktur sinnvoll in übergreifende Betriebsprozesse einordnen, etwa wenn Server, virtuelle Umgebungen oder Netzwerkdienste rund um die TK-Plattform mit Icinga Monitoring überwacht werden sollen. Wer für seine Infrastruktur eine breitere Überwachungsstrategie plant, findet bei NETWAYS außerdem passende Leistungen rund um Server Monitoring und Visualisierung.

Wichtiger Hinweis zur Beschaffung

Für Neubeschaffungen ist die STARFACE ENTERPRISE nicht mehr die richtige Wahl, da das Modell offiziell End of Life ist. Wenn Sie eine aktuelle STARFACE Hardware-Appliance für große Installationen suchen, ist das Nachfolgemodell STARFACE Platinum die naheliegende Option. Für Bestandsanlagen bleibt außerdem zu beachten, dass Versionsupdates an einen STARFACE Updatevertrag gebunden sind. Wenn Sie eine vorhandene ENTERPRISE ablösen oder Ihre UCC-Umgebung modernisieren möchten, ist der Umstieg auf eine aktuelle STARFACE Plattform meist wirtschaftlicher als der weitere Ausbau einer abgekündigten Appliance.

Viele Nebenstellen zentral steuern

Wenn mehrere Abteilungen gleichzeitig telefonieren, Rufgruppen bedienen und interne Rückfragen koordinieren, stößt eine kleine TK-Lösung schnell an Grenzen. Die STARFACE ENTERPRISE war genau für solche Umgebungen ausgelegt: bis zu 750 Nutzer, 10 gleichzeitige Konferenzen und eine zentrale UCC-Plattform mit Telefonie, Voicemail, Fax und Chat mit Präsenzinformationen. In großen Verwaltungs-, Service- oder Konzernstrukturen ließ sich damit die Kommunikation an einem Standort bündeln, statt verteilte Einzellösungen zu pflegen.

Rack-Infrastruktur sauber erweitern

In Rechenzentrums- oder Technikräumen zählt ein definiertes Hardware-Format. Das 2-HE-19-Zoll-Gehäuse der STARFACE ENTERPRISE passte in Standard-Racks und brachte zwei Gigabit-Ethernet-Ports, Front-USB für Desaster-Recovery sowie ein LC-Display mit. Für IT-Teams bedeutete das einen klaren Vorteil gegenüber improvisierten Soft-PBX-Installationen auf Fremdhardware: die Telefonanlage ließ sich wie andere Infrastrukturkomponenten dokumentieren, verkabeln und im Serverschrank betreiben.

Ausfälle im Betrieb abfedern

Gerade in Umgebungen mit hohem Gesprächsaufkommen ist nicht nur Funktionsumfang, sondern auch Hardware-Redundanz entscheidend. Die STARFACE ENTERPRISE arbeitete mit 2 x SSD im RAID 1 sowie einem redundanten Hot-Swap-Netzteil. Fällt ein Speichermodul oder ein Netzteil aus, bleibt die Appliance in einem besser planbaren Wartungsfenster servicierbar als einfache Desktop-Systeme ohne Redundanz. Für Unternehmen mit interner IT und definierten Betriebsprozessen war das ein praxisnaher Baustein für stabilere Kommunikationsdienste.

Bestehende Telefoniewelten anbinden

Nicht jede Migration auf SIP gelingt in einem einzigen Schritt. Die STARFACE ENTERPRISE unterstützte SIP-Trunking und beliebig viele SIP-Anbieter, gleichzeitig waren über Gateways bis zu 120 analoge Anschlüsse dokumentiert. Das war vor allem dann hilfreich, wenn Faxstrecken, Spezialendgeräte oder ältere Peripherie noch weiter genutzt werden mussten. So konnten Unternehmen ihre Telefonie modernisieren, ohne jeden Altbestand sofort zu ersetzen.

TK-Umgebung mitmonitoren

Eine große Telefonanlage ist nie isoliert: sie hängt an Netzwerk, Stromversorgung, Virtualisierung, Internetzugängen und angeschlossenen Diensten. Wenn diese Umgebung überwacht werden soll, kann ein Monitoring-Stack auf Basis von Icinga und den NETWAYS-Lösungen für Server Monitoring die angrenzenden Systeme im Blick behalten. Das ist besonders relevant bei Standorten, an denen die PBX Teil eines größeren Betriebs- und Alarmierungskonzepts ist.

Parameter Wert Einheit
Produkttyp VoIP-Telefonanlage / Hardware-Appliance -
Modell STARFACE ENTERPRISE -
Status End of Life, nicht mehr verfügbar -
Empfohlene Benutzerzahl bis 750 User
Inklusive Lizenzen 1 User User
Gleichzeitige Konferenzen 10 gleichzeitig
Gleichzeitige Sprachaufzeichnungen 10 gleichzeitig
SIP-Anbieter beliebig viele -
SIP-Trunking ja -
Analoge Anschlüsse über Gateway bis zu 120 Ports
PCI-Slots 3 Slots
Gigabit-Ethernet-Ports 2 Ports
USB (Front) für Desaster Recovery ja -
USB-Ports 2 Ports
LC-Display ja -
Gehäuse 2 HE 19-Zoll-Gehäuse -
Prozessor i3, 2 Cores -
RAM 8 GB
Massenspeicher 2 x SSD als RAID 1, Hot Swap -
Lüfterlos ja -
Netzteil redundant, Hot Swap -
Garantie 24 Monate
Herstellung Made in Germany -

Produktsicherheit

Herstellerinformationen

STARFACE GmbH
Stephanienstr. 102
76133 Karlsruhe

Telefon: +49 721 151042-0
Fax: +49 721 151042-99
Mail: info@starface.de