HW group Perseus Monitoring 145 LTE-Modem

699,00 € – 781,60 €

exkl. 19 % MwSt. zzgl. Versandkosten

Das HW group Perseus Monitoring 145 LTE-Modem ist ein kompaktes Remote-Monitoring-Gerät für Umgebungsdaten, digitale Signale und Alarmierung mit LTE-Backup.

  • LTE-Backup: Alarmierung und Portalzugriff auch bei LAN-Ausfall.
  • 4x RJ11 + RS-485: Sensoren und Modbus/RTU-Zähler zentral anbinden.
  • DI/DO und WLD: Kontakte, Relais und Leckageerkennung direkt integrieren.
  • Offene API: SNMP, MQTT, Modbus/TCP und XML für bestehende Monitoring-Stacks.
  • Lokale Logik: Bedingungen, Scheduler und Lua direkt im Gerät ausführen.

Beschreibung

Remote-Monitoring mit LTE

Das HW group Perseus Monitoring 145 LTE-Modem bündelt Sensorik, Alarmierung und Out-of-Band-Konnektivität in einem einzigen Gerät für professionelle Remote-Standorte. Das Gerät ist für die Überwachung von Technikräumen, Racks, Industrieanlagen und Lagerbereichen ausgelegt, in denen Umgebungswerte und Statussignale nicht nur erfasst, sondern auch lokal verarbeitet und zuverlässig gemeldet werden müssen. Über 4 RJ11-Ports für 1W-UNI-Sensoren, eine RS-485-Schnittstelle für Modbus/RTU, 4 digitale Eingänge, 2 Relaisausgänge sowie einen WLD-Anschluss für Leckageerkennung verbindet das Gerät klassische Umweltsensorik mit Meldekontakten und externen Messgeräten in einer kompakten Metallbauform.

  • 4x RJ11 (1W-UNI): für Temperatur-, Feuchte-, Strom-, Spannungs- und weitere HW-group-Sensoren
  • RS-485 Modbus/RTU: zur Einbindung externer Zähler und Drittanbieter-Sensoren
  • LTE-Modem integriert: für Backup-Konnektivität sowie SMS- und Anrufalarme
  • Offene Schnittstellen: SNMP, SNMPv3, XML, Modbus/TCP, MQTT und IPv6
  • Lokale Verarbeitung: Bedingungen, Aktionen, Scheduler und Lua-Skripting im Gerät

Alarme ohne Umwege

Das integrierte LTE-Modem ist der zentrale Unterschied zum Perseus Monitoring 140: Das Modem nutzt LAN als Primärverbindung und hält eine Backup-Konnektivität bereit, wenn die Ethernet-Strecke ausfällt. Gleichzeitig sendet das Gerät Alarme per E-Mail, SNMP-Trap, SMS oder Anruf. Für verteilte Standorte ohne verlässliche Vor-Ort-IT ist das ein echter Praxisvorteil, weil kritische Zustände wie Temperaturanstieg, Wassereintritt oder Türöffnung nicht an einer einzelnen Netzwerkverbindung hängen. Die beiden Relaisausgänge schalten zusätzlich lokale Aktoren oder Warngeber, sobald definierte Schwellwerte oder Zustände eintreten.

Offen für Monitoring-Stacks

Für bestehende Monitoring- und Observability-Umgebungen liefert das Gerät mehrere Integrationswege. Sensorwerte und Zustände stehen per SNMP, XML, Modbus/TCP und MQTT zur Verfügung und lassen sich damit in agentenlose Plattformen einbinden. Gerade für SNMP-basierte Umgebungen ist die Anbindung an Icinga für Enterprise Monitoring naheliegend. Für Dashboards und Verlaufsdarstellungen ergänzen sich die exportierten Messwerte mit Lösungen wie Grafana für Visualisierung. Wenn Mess- und Statusdaten zusätzlich sicherheitsrelevant ausgewertet werden sollen, passen offene Datenquellen auch zu Ansätzen aus dem Bereich Open Source SIEM.

Geeignet für verteilte Standorte

Das Perseus Monitoring 145 verarbeitet bis zu 100 extern angebundene Meters mit insgesamt bis zu 1000 Variablen und kann über die Meters API auch Daten anderer HW-group-Geräte im LAN auswerten. Dadurch eignet sich das Gerät nicht nur als einzelner Sensor-Controller, sondern als lokaler Datenkonzentrator für kleinere Technikstandorte. Wer eine belastbare Kombination aus Sensorüberwachung, Alarmierung, offenen Protokollen und LTE-Backup sucht, erhält mit dem Perseus Monitoring 145 eine robuste Lösung für den professionellen Dauerbetrieb.

Zusätzliche Informationen

Device

Perseus 145 Basisgerät, Perseus 145 T-Set

Produktsicherheit