HW group Flood detector 1W-UNI 3m

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Der HW group Flood detector 1W-UNI 3m ist ein kompakter Wassersensor zur punktgenauen Leckageerkennung an 1-Wire-UNI-Ports von HW-group-Monitoringgeräten.

  • Punktdetektion: erkennt Wasser an einer definierten Stelle.
  • 1-Wire UNI: direkter Anschluss per RJ11.
  • 3-m-Kabel: flexible Platzierung am Gefahrenpunkt.
  • IP67-Sensor: auch für nasse Umgebungen geeignet.
  • Schnelle Statusmeldung: Abtastung im 1- bis 3-Sekunden-Takt.

Wasseralarm am kritischen Punkt

Der Sensor erkennt eindringendes Wasser genau dort, wo wenige Milliliter bereits teure Folgeschäden auslösen können. Der HW group Flood detector 1W-UNI 3m ist ein spot-basierter Wassereinbruchsensor für die Umgebungsüberwachung in Serverräumen, Technikflächen und industriellen Nebenbereichen. Vier hervorstehende Kontakte am Sensorgehäuse melden leitfähige Flüssigkeiten direkt am Einsatzort. Der Sensor wird über ein fest angeschlossenes 3-m-RJ11-Kabel mit einem 1-Wire-UNI-Port verbunden und benötigt keine separate Stromversorgung, da die Versorgung über den Bus erfolgt.

  • 1-Wire-UNI-Schnittstelle für den direkten Anschluss an kompatible HW-group-Geräte
  • Statusausgabe 0/1 für klare Alarmierung: OK oder Flood
  • IP67-Ausführung für den Einsatz in feuchten und anspruchsvollen Umgebungen
  • Montage auf Boden oder Wand dank kompakter Bauform und Befestigungsöffnung

Kompatibel mit HW group

Der Sensor ist für HWg-Ares, Poseidon2 sowie Poseidon 2250 und 4002 ausgelegt. Pro aktivem RJ11-Port lassen sich bis zu zwei Flood detector 1W-UNI 3m betreiben; für größere Installationen steht ein aktiver 1-Wire-Hub zur Verfügung. Die maximale Distanz vom aktiven Port beträgt 60 m. Der Status wird im 1-Wire-UNI-Bus alle 1 bis 3 Sekunden erfasst, sodass Leckagen ohne komplexe Parametrierung schnell im übergeordneten Monitoring sichtbar werden. Über die angebundenen HW-group-Geräte lässt sich der Alarm anschließend per LAN oder GSM weiterverarbeiten, etwa für E-Mail, SNMP-Traps oder Modbus/TCP.

Monitoring sauber einbinden

In bestehenden Monitoring-Umgebungen ist der Sensor vor allem dann interessant, wenn Wasseralarme zusammen mit Infrastruktur- und Servicedaten ausgewertet werden sollen. Über die kompatiblen HW-group-Basisgeräte lässt sich die Zustandsmeldung in zentrale Monitoring-Workflows übernehmen, etwa in Icinga für zentrales Monitoring und Alarmierung. Wer Zustände und Ereignisse zusätzlich visualisieren möchte, kann die gewonnenen Mess- und Statusdaten in Dashboards mit Grafana zur Visualisierung von Monitoringdaten einbinden.

Kleine Investition, großer Schutz

Der Flood detector 1W-UNI 3m eignet sich überall dort, wo Wasser punktuell austritt: unter Klimageräten, an Rohrdurchführungen, neben Pumpensümpfen oder unter Doppelböden. Statt großflächiger Sensorkabel überwacht der Sensor exakt die Stelle mit dem höchsten Risiko. Das reduziert Installationsaufwand und vereinfacht die Fehlersuche im Alarmfall. Für Betreiber von Rechenzentren, Technikräumen und kritischer Gebäudetechnik ist der Sensor damit eine präzise Ergänzung bestehender HW-group-Installationen.

Leckagen unter Klimageräten

Kondensatpumpen, verstopfte Abläufe oder undichte Anschlüsse an Präzisionsklimaanlagen fallen oft erst auf, wenn Wasser bereits unter Racks oder in Kabeltrassen läuft. Der Sensor liegt direkt am kritischen Punkt auf und meldet leitfähige Flüssigkeit über seinen 1-Wire-UNI-Anschluss an Ares- oder Poseidon2-Geräte. Da der Status im Abstand von 1 bis 3 Sekunden abgefragt wird, landet der Alarm praktisch ohne Verzögerung im Monitoring. Gerade in Serverräumen kann das den Unterschied zwischen einer kurzen Intervention und beschädigter Hardware im vier- bis fünfstelligen Bereich ausmachen.

Doppelboden gezielt überwachen

Unter Doppelböden sammeln sich Leckagen aus Klima-, Heizungs- oder Löschanlagen oft unsichtbar. Ein spot-basierter Sensor ist hier sinnvoll, wenn bekannte Risikopunkte wie Rohrübergänge, Ventile oder tiefste Stellen gezielt abgesichert werden sollen. Das 3-m-Kabel erleichtert die Platzierung, während das kompakte Gehäuse auf dem Boden oder an der Wand befestigt werden kann. Statt lange Sensorkabel über die gesamte Fläche zu verlegen, überwacht der Sensor genau die neuralgische Stelle mit minimalem Installationsaufwand.

Außennahe Technik schützen

In Übergabepunkten, Schächten oder technischen Nebenräumen trifft Feuchtigkeit auf sensible Infrastruktur. Der Flood detector 1W-UNI 3m arbeitet in einem Temperaturbereich von -25 bis +85 °C und ist nach IP67 ausgeführt, sodass auch nasse oder spritzwasserbelastete Umgebungen abgedeckt werden. Wenn das übergeordnete HW-group-Gerät Alarme per Netzwerk oder Mobilfunk weiterleitet, bleibt der Vorfall nicht lokal verborgen, sondern wird Teil eines zentralen Betriebsprozesses.

Monitoring und Betrieb verbinden

Wasseralarme sind erst dann wirklich nützlich, wenn sie im selben Workflow wie System- und Netzwerkalarme bearbeitet werden. In Kombination mit kompatiblen HW-group-Geräten lässt sich der Sensor in bestehende Überwachungskonzepte integrieren, etwa in Server-Monitoring-Konzepte von NETWAYS. So sehen NOC-Teams nicht nur, dass ein Sensor auf Flood steht, sondern korrelieren den Vorfall direkt mit betroffenen Racks, Strompfaden oder Diensten. Das spart Diagnosezeit im Störungsfall und beschleunigt die Eskalation an Facility- oder Bereitschaftsteams.

Parameter Wert Einheit
Produkttyp Wassersensor / Spot-Detektor -
Schnittstelle 1-Wire UNI -
Kompatible Geräte HWg-Ares, Poseidon2, Poseidon 2250, 4002 -
Ausgangszustände 0 = OK, 1 = Flood -
Anschluss 1 x RJ11 am fest angeschlossenen Kabel -
Kabellänge 3 m
Versorgung über 1W-UNI-Bus (RJ11) -
Leistungsgrenze pro aktivem Port max. 2 Sensoren -
Maximale Entfernung zum aktiven Port 60 m
Abtastintervall 1 bis 3 s
Betriebstemperatur -25 bis +85 °C
Relative Luftfeuchtigkeit 5 bis 90 % rF
Schutzart IP67 -
Montageöffnung 1 x Ø4 mm
Abmessungen 36 x 50 x 22 mm
Gewicht 80 g
Herstellerartikelnummer 600579 -
HW group Flood detector 1W-UNI 3m Datenblatt (396 KB)

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