HW group Perseus Monitoring 155 LTE-Modem

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Das HW group Perseus Monitoring 155 LTE-Modem ist ein 1U-Rack-Gerät für die Umgebungsüberwachung in Serverräumen, Racks und technischen Infrastrukturen mit LAN-Anbindung und LTE-Backup.

  • 8x RJ11: bindet 1W-UNI-Sensoren direkt an.
  • 16 digitale Eingänge: erfasst Türkontakte, Rauchmelder und Störmeldungen.
  • 4 Relaisausgänge: schaltet Sirenen, Pumpen oder andere Aktionen lokal.
  • LTE-Backup: hält Alarmwege bei LAN-Ausfall aufrecht.
  • RS-485 & Meters API: integriert Modbus/RTU- und HW-group-Messwerte.

Rack-Monitoring mit LTE-Backup

Das HW group Perseus Monitoring 155 LTE-Modem bündelt Sensorik, Alarmierung und Aktionslogik in einem einzigen 1U-Gerät für kritische Infrastrukturen. Das Gerät wurde für die Fernüberwachung von 19-Zoll-Racks, Serverräumen, Technikflächen und Telekommunikationsstandorten entwickelt. Über 8 RJ11-Ports bindet es 1W-UNI-Sensoren an, zusätzlich stehen 16 digitale Eingänge, 4 digitale Relaisausgänge, ein WLD-Zoneneingang für Wasserleckage-Erkennung sowie eine RS-485-Schnittstelle für Modbus/RTU-Geräte bereit. Die Datenübertragung läuft primär über Ethernet; das integrierte LTE-Modem übernimmt bei Ausfall der LAN-Verbindung die Backup-Konnektivität und unterstützt SMS- sowie Anruf-Alarmierungen. Für verteilte Installationen verarbeitet das Gerät bis zu 100 externe Meter mit insgesamt bis zu 1000 Variablen.

  • 1U-Metallgehäuse: für den Einbau in 19-Zoll-Racks
  • Offene Schnittstellen: XML, MQTT, SNMP und Modbus/TCP
  • Lokale Logik: Bedingungen, Kalender, Scheduler und Lua-Skripte
  • Hybride Sensorik: 1W-UNI, WLD, Modbus/RTU und LAN-Meter

Sensoren, Zähler, Aktionen

Das Gerät erfasst nicht nur Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Leckagen, sondern verarbeitet auch Zustände aus Trockenkontakten, Zählern und Fremdsystemen. Über RS-485 lassen sich Modbus/RTU-Meter einbinden, etwa Energiezähler, USV-Systeme oder Aggregate. Eine Besonderheit der Perseus-Plattform ist die Meters API: Damit liest das Gerät Messwerte anderer HW-group-Produkte über LAN ein und nutzt sie für Alarme, Bedingungen und Auswertungen. Die 4 Relaisausgänge reagieren auf lokale Alarme, definierte Schwellwerte oder benutzerdefinierte Lua-Logik und können so externe Signalgeber oder Schaltvorgänge direkt auslösen.

Offen für Monitoring

Für bestehende Monitoring-Umgebungen ist das HW group Perseus Monitoring 155 LTE-Modem interessant, weil es Messwerte und Zustände über offene Protokolle bereitstellt. SNMP und SNMP-Traps eignen sich für die Einbindung in Icinga-basierte Monitoring-Umgebungen, während MQTT oder Modbus/TCP zusätzliche Integrationspfade für Automatisierung und Visualisierung schaffen. Wenn Messwerte aus dem Rack-Monitoring in Dashboards zusammengeführt werden sollen, ergänzt eine Plattform wie Grafana die Sensor- und Statusdaten sinnvoll. Für größere Umgebungen mit verteilten Standorten passt das Gerät in Konzepte rund um Server Monitoring und zentrale Alarmierung.

Für kritische Standorte gedacht

Das HW group Perseus Monitoring 155 LTE-Modem richtet sich an Teams, die Umgebungsdaten nicht nur sammeln, sondern unmittelbar in Handlungen übersetzen wollen. Die Kombination aus 1U-Bauform, LTE-Fallback, offenen APIs, digitaler I/O und lokaler Alarm-Logik macht das Gerät besonders attraktiv für Rechenzentren, Edge-Standorte und unbemannte Technikräume. Wer eine belastbare Plattform für Sensoranbindung, Alarmweiterleitung und die Integration in vorhandene Monitoring-Prozesse sucht, erhält hier eine kompakte und professionell ausgerichtete Lösung.

Zusätzliche Informationen

Device

Perseus Monitoring 155 Basis Gerät, Perseus Monitoring 155 Tset

Wenn der Switch ausfällt

Im Rack steigen Temperatur oder Luftfeuchtigkeit, aber genau in diesem Moment ist die Ethernet-Strecke gestört. Das HW group Perseus Monitoring 155 LTE-Modem sendet seine Daten primär über LAN und wechselt bei Ausfall auf das integrierte LTE-Backup. So bleiben Alarmierungen per SMS oder Anruf auch dann verfügbar, wenn der normale IP-Pfad nicht mehr trägt. Für NOC-Teams ist das vor allem an Edge-Standorten und unbemannten Technikräumen relevant, weil der Ausfall eines einzelnen Switches nicht gleichzeitig den Alarmweg unterbricht.

Wasser unter dem Rack

Kondensat aus der Klimatisierung oder eine undichte Leitung bleibt in Technikflächen oft lange unentdeckt. Über den WLD-Zoneneingang bindet das Gerät ein Wasserleckage-Kabel direkt an und reagiert auf Feuchtigkeit entlang der überwachten Zone. Parallel lassen sich Relaisausgänge für Sirene, Pumpe oder weitere lokale Gegenmaßnahmen ansteuern. Das ist besonders dort sinnvoll, wo wenige Minuten über den Unterschied zwischen einer kurzen Intervention und beschädigter Hardware im Rack entscheiden.

Viele Signale, ein System

In Serverräumen kommen Türkontakte, Rauchmelder, Spannungsüberwachung, Klimawerte und Zustände externer Systeme oft aus unterschiedlichen Quellen. Das Gerät führt diese Signale über 8 RJ11-Ports, 16 digitale Eingänge, RS-485 und LAN-basierte Meter zusammen. Mit bis zu 100 externen Metern und 1000 Variablen eignet sich das System für Installationen, in denen nicht nur ein einzelner Schrank, sondern ein kompletter Technikbereich konsolidiert überwacht werden soll. Das reduziert separate Insel-Lösungen und vereinfacht Alarmregeln.

Fremdgeräte mit einbeziehen

Wenn Energiezähler, USV oder Generator bereits vorhanden sind, müssen sie nicht durch proprietäre Sensorik ersetzt werden. Über RS-485 mit Modbus/RTU liest das HW group Perseus Monitoring 155 LTE-Modem Werte von Drittgeräten ein; über die Meters API kommen zusätzlich Daten anderer HW-group-Geräte per LAN hinzu. Gerade in gewachsenen Umgebungen spart das Integrationsaufwand, weil bestehende Messpunkte weitergenutzt und in einer gemeinsamen Alarm- und Auswertelogik verarbeitet werden.

Lokale Reaktion statt nur Meldung

Nicht jeder Vorfall soll nur ein Ticket erzeugen. Mit 4 digitalen Relaisausgängen, lokalen Bedingungen, Kalenderfunktionen, Scheduler und Lua-Skripten reagiert das Gerät direkt auf Ereignisse. So kann es etwa bei Grenzwertverletzungen eine Warnleuchte schalten, bei Leckage eine Pumpe aktivieren oder zeitgesteuerte Aktionen auslösen. Für Betreiber von Rechenzentren und Technikräumen ist das ein praktischer Unterschied: Das System meldet nicht nur Zustände, es setzt definierte Reaktionen vor Ort unmittelbar um.

Parameter Wert Einheit
Produkttyp Remote-Monitoring-Plattform mit integriertem LTE-Modem -
Montageform 1U / 19-Zoll-Rack -
Gehäuse Metallgehäuse, IP40 -
RJ11-Ports 8 Port
Digitale Eingänge 16 Eingänge
Digitale Ausgänge 4 Relaisausgänge Ausgänge
WLD-Eingang 1 Zone Zone
RS-485 1 Port, Modbus/RTU Port
Ethernet RJ45, 100BASE-T -
Mobilfunk LTE als Backup-Verbindung -
Alarmierungen E-Mail, SMS, Anruf, SNMP-Trap, Ausgangsschaltung -
Open-API-Protokolle SNMP, XML, Modbus/TCP, MQTT -
Sicherheitsfunktionen HTTPS, RADIUS, IEEE 802.1X, Benutzerkonten -
Lokale Logik Bedingungen, Kalender, Scheduler, Lua-Skripte -
Externe Meter bis zu 100 Meter
Variablen gesamt bis zu 1000 Werte
Versorgungsspannung 9-30 VDC, PoE, Telco -48 VDC V
Betriebstemperatur -30 bis 65 °C
Abmessungen 300 x 145 x 38 mm
Gewicht ca. 1,12 kg
Lieferumfang T-Set Gerät, Universal-Netzteil 12 V / 1,5 A, Temp-1Wire 3 m IP67, LTE-Antenne Quadband-Pigtail -
SIM-Karte nicht enthalten -
Herstellerartikelnummer Basisgerät 600846 -
Herstellerartikelnummer T-Set 600865 -
HW group Perseus Monitoring 155 Datenblatt (513 KB)
HW group Perseus Monitoring 155 Benutzerhandbuch (7 MB)
HW group Perseus Monitoring 155 Plattform-Broschüre (3 MB)
HW group Perseus Monitoring 155 Produktkatalog (29 MB)

Produktsicherheit