HW group Perseus Monitoring 140
449,00 € – 531,60 €
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Das HW group Perseus Monitoring 140 ist ein kompaktes LAN-Monitoring-Gerät für professionelle Umgebungsüberwachung mit Alarmierung und offener API.
- 4x RJ11: bindet 1-Wire- und 1-Wire-UNI-Sensoren direkt an.
- RS-485: integriert Modbus/RTU-Sensoren und Zähler von Drittherstellern.
- WLD-Zone: erkennt Wasserleckagen mit Sensorkabel bis 185 m.
- 2 Relais, 4 DI: reagiert lokal auf Zustände und schaltet Prozesse direkt.
- Open API: stellt Messwerte per SNMP, MQTT, XML und Modbus/TCP bereit.
- Beschreibung
- Zusätzliche Informationen
- Einsatzgebiete
- Technische Details
- Datenblätter
- Sensoren
- Produktsicherheit
Perseus Monitoring 140 im Einsatz
Das Gerät bündelt Umweltsensorik, Alarme und Schnittstellen in einer kompakten Plattform, die entfernte Technikstandorte zuverlässig im Blick behält. Das HW group Perseus Monitoring 140 ist für die professionelle Fernüberwachung von Serverräumen, Technikflächen, Industrieumgebungen und verteilten Standorten ausgelegt. Über vier RJ11-Ports bindet das Gerät 1-Wire- und 1-Wire-UNI-Sensoren an, etwa für Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Strom oder Spannung. Hinzu kommen eine RS-485-Schnittstelle für Modbus/RTU-Geräte, vier digitale Eingänge für Trockenkontakte, zwei Relaisausgänge und ein dedizierter WLD-Port zur Wasserleckage-Erkennung. Das kompakte Metallgehäuse eignet sich für die feste Installation in technischen Umgebungen, in denen robuste Schnittstellen und lokale Reaktionsmöglichkeiten gefragt sind.
- 4x RJ11 für externe Sensoren: ideal für Temperatur-, Feuchte- und weitere 1-Wire-UNI-Messgrößen
- 1x RS-485 Modbus/RTU: bindet Sensoren und Zähler von Drittherstellern ein
- 4x DI und 2x DO: verknüpft Kontakte, Melder und Relaisaktionen direkt am Standort
- Offene Protokolle: SNMP, XML, Modbus/TCP und MQTT für bestehende Monitoring-Stacks
- Lokale Logik: Bedingungen, Kalender, Scheduler und Lua-Skripte für automatisierte Reaktionen
Integration ohne Inselbetrieb
Seine Stärke spielt das Perseus Monitoring 140 dort aus, wo Messwerte nicht nur gesammelt, sondern auch ausgewertet und weiterverarbeitet werden sollen. Das Gerät stellt Sensorwerte über offene APIs bereit und kann zusätzlich Daten anderer HW group Geräte über LAN einlesen. So entsteht ein zentraler Datenknoten für verteilte Messpunkte. Für klassische Infrastrukturüberwachung ist die SNMP-Anbindung besonders relevant: Wer Status- und Umweltdaten in ein zentrales Monitoring übernehmen möchte, kann das Gerät sauber in Icinga bei NETWAYS einbinden. Für Zeitreihen, Verlaufskurven und Dashboards passt die Kombination mit InfluxDB und Grafana, wenn Messwerte langfristig visualisiert und ausgewertet werden sollen.
Alarmierung und Automatisierung
Das Gerät sendet Benachrichtigungen per E-Mail oder SNMP-Trap; SMS und Anrufe sind in Verbindung mit einem externen SMS-Gateway möglich. Gleichzeitig lassen sich Relaisausgänge abhängig von Sensorwerten oder Eingangszuständen schalten. Das ist interessant, wenn bei Leckage, Übertemperatur oder Türöffnung nicht nur ein Alarm erzeugt, sondern direkt eine lokale Aktion ausgelöst werden soll. Die integrierte Verarbeitung mit Bedingungen, Zeitplänen und Lua-Skripten reduziert externe Abhängigkeiten und erlaubt eine Vorverarbeitung am Edge.
Für professionelle Umgebungen gebaut
Mit IPv6, SNMPv3, HTTPS mit Kundenzertifikat und Radius nach IEEE 802.1X richtet sich das Perseus Monitoring 140 an Betreiber, die mehr als nur einen Einzelwert abfragen wollen. Es eignet sich für Installationen mit vielen Signalen, verteilten Sensoren und klaren Alarmwegen. Wer ein LAN-basiertes Monitoring-Gerät mit lokaler Logik, Wasserleckage-Erkennung und breiter Protokollunterstützung sucht, erhält hier eine belastbare Plattform für den Dauerbetrieb.
Zusätzliche Informationen
| Device | Perseus 140 Basisgerät, Perseus 140 T-Set |
|---|
Leckagen vor dem Serverschaden
Unter einem Doppelboden reicht schon ein kleiner Wassereintritt, um Kabeltrassen, PDUs oder Klimaeinheiten zu gefährden. Das HW group Perseus Monitoring 140 bindet ein WLD-Sensorkabel mit bis zu 185 m Gesamtlänge an und erkennt Feuchtigkeit entlang der überwachten Zone. Parallel sendet das Gerät SNMP-Traps oder E-Mails und kann über seine zwei Relais direkt eine Sirene, Warnleuchte oder Abschaltung anstoßen. Für Rechenzentren und Serverräume ist das ein klarer Vorteil, weil Leckagen nicht erst beim Sichtkontakt auffallen, sondern am Ursprung erkannt werden.
Temperaturzonen zentral erfassen
In verteilten Technikräumen, Edge-Standorten oder Lagerbereichen hängen oft mehrere Temperatur- und Feuchtesensoren an unterschiedlichen Punkten. Über 4x RJ11 nimmt das Gerät 1-Wire- und 1-Wire-UNI-Sensoren auf und fasst die Messwerte an einem LAN-Knoten zusammen. Grenzwerte, Zeitpläne und lokale Bedingungen laufen direkt auf dem Gerät, ohne dass jede Reaktion erst durch ein zentrales System entschieden werden muss. Gerade in Kühlbereichen, USV-Räumen oder kleinen Außenstellen spart das Administrationsaufwand und verkürzt den Weg vom Ereignis zur Alarmierung.
Fremdsensoren sauber einbinden
Wenn bereits Modbus/RTU-Sensoren, Energiezähler oder Umweltsensorik anderer Hersteller vorhanden sind, muss die Überwachung nicht neu aufgebaut werden. Die RS-485-Schnittstelle des Perseus Monitoring 140 bindet solche Geräte direkt ein. Zusätzlich kann das System über seine Meters API Werte weiterer HW group Geräte im LAN übernehmen. Das ist besonders nützlich in gewachsenen Umgebungen, in denen Temperatur, Kontaktmeldungen, elektrische Messwerte und Zustände aus mehreren Quellen in einer Logik zusammengeführt werden sollen.
Kontakte und Relais lokal nutzen
Türkontakte, Rauchmelder, Lüfterstörungen oder Strompräsenz melden oft nur einen einfachen Schaltzustand. Über vier digitale Eingänge verarbeitet das Gerät diese Signale direkt als Trockenkontakt. Die zwei Relaisausgänge schalten anschließend definiert weiter, etwa für Summer, Blitzleuchte, Lüfterfreigabe oder Sammelstörung. Das ist hilfreich an unbemannten Standorten, an denen ein Ereignis nicht nur dokumentiert, sondern unmittelbar vor Ort beantwortet werden soll.
Monitoring-Daten weiterverwenden
Viele Teams wollen Sensordaten nicht in einer Insellösung belassen, sondern in bestehende Betriebsprozesse übernehmen. Das Perseus Monitoring 140 stellt Werte per SNMP, MQTT, XML und Modbus/TCP bereit. Damit lassen sich Statusdaten in Monitoring- und Visualisierungsplattformen übernehmen, historisieren und korrelieren. Für NOC-Teams bedeutet das: Umweltalarme erscheinen zusammen mit Host-, Netzwerk- oder Service-Checks in einem gemeinsamen Betriebsbild, statt getrennt auf mehreren Oberflächen gepflegt zu werden.
| Parameter | Wert | Einheit |
|---|---|---|
| Produkttyp | LAN-Gerät für Umgebungs- und Zustandsüberwachung | - |
| Ethernet | RJ45, 100BASE-T | - |
| Sensoreingänge | 4x RJ11 für 1-Wire / 1-Wire UNI | - |
| RS-485 | 1x 4-polige Klemmleiste für Modbus/RTU | - |
| WLD-Port | 1 Zone für Wasserleckage-Erkennungskabel | - |
| Max. WLD-Kabellänge | 185 | m |
| Digitale Eingänge | 4x DI, Trockenkontakt | - |
| Digitale Ausgänge | 2x DO, Relais | - |
| Unterstützte Variablen | bis zu 1000 | Werte |
| Unterstützte Meter | bis zu 100 | Geräte |
| Alarmierung | E-Mail, SNMP Trap, SMS/Anruf über externes SMS-Gateway | - |
| Open API | SNMP, XML, Modbus/TCP, MQTT | - |
| Meters API | HWg XML, Modbus/TCP, MQTT, SNMP | - |
| Sicherheitsfunktionen | IPv6, SNMPv3, HTTPS mit Kundenzertifikat, Radius IEEE 802.1X | - |
| Datenverarbeitung | Bedingungen, Aktionen, Kalender, Scheduler, Lua-Skripte | - |
| Versorgungsspannung | 9-30 | V DC |
| Netzteil-Spezifikation | 12 V / 1,5 A | - |
| Betriebstemperatur | -30 bis 85 | °C |
| Gehäuse | Metall | - |
| Abmessungen | 35 × 111 × 140 | mm |
| Garantie | 24 | Monate |
- Kompatible Sensorarten: Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, Spannung, Strom sowie weitere 1-Wire-UNI-Sensoren.
- Unterstützte Dienste: HWg-cloud.com, SensDesk Technology, HWg Monitor App für iOS und Android.
- Lieferhinweis: Je nach Variante als Basis-Gerät oder T-Set erhältlich.
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