HW group Sensor Temp-1Wire Rack 19

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Der HW group Sensor Temp-1Wire Rack 19 ist ein digitaler Temperatursensor für die Rack-Überwachung in 19-Zoll-Serverschränken.

  • Rack-Montage: für den Einbau in 19-Zoll- und 10-Zoll-Racks im 1U-Format.
  • 1-Wire-Anschluss: verbindet sich über RJ12 mit kompatiblen HW-group-Messgeräten.
  • Daisy-Chain: bis zu 10 Sensoren pro Anschluss je nach Poseidon-Modell.
  • Präzise Messung: digitale Temperaturerfassung mit ±0,5 °C Genauigkeit.
  • Eindeutige Sensor-ID: mehrere Sensoren lassen sich sauber voneinander unterscheiden.

Rack-Temperatur direkt erfassen

Der Sensor Temp-1Wire Rack 19 bringt die Temperaturmessung genau dorthin, wo thermische Probleme im Rechenzentrum entstehen: direkt ins Rack. Der Sensor von HW group ist für den Einbau in 19-Zoll- und 10-Zoll-Schränke im 1U-Format ausgelegt und misst die Temperatur digital über den 1-Wire-Bus. Die Anbindung erfolgt über einen RJ12-Anschluss an kompatible HW-group-Messgeräte. Damit eignet sich der Sensor besonders für IT-Umgebungen, in denen Hotspots im Rack, fehlerhafte Klimaführung oder schleichende Temperaturanstiege früh erkannt werden sollen.

  • Messbereich: -10 bis +80 °C
  • Genauigkeit: ±0,5 °C
  • Schnittstelle: 1-Wire über RJ12
  • Montage: 1U für 19-Zoll- oder 10-Zoll-Racks
  • Verkettung: mehrere Sensoren in Reihe anschließbar

Für HW-group Messgeräte

Der Sensor Temp-1Wire Rack 19 wurde für die Zusammenarbeit mit HW-group-Systemen entwickelt, die 1-Wire-Sensoren unterstützen, darunter verschiedene Poseidon-, Ares- und HWg-STE-Modelle. Jeder Sensor besitzt eine eindeutige ID und bleibt dadurch auch in Installationen mit mehreren Messpunkten eindeutig adressierbar. Je nach eingesetztem Poseidon-Modell lassen sich bis zu 10 Sensoren an einem Anschluss betreiben. Wenn mehrere 1-Wire-Sensoren an einem Port zusammengeführt werden sollen, kommen T-Box-Komponenten wie die Poseidon T-Box oder Poseidon T-Box2 zum Einsatz.

Für den laufenden Betrieb ist die Integration in bestehende Monitoring-Prozesse besonders interessant: HW-group-Geräte lassen sich über Plugins in Icinga einbinden. Wer Temperaturwerte aus Racks in eine größere Überwachungsstrategie überführen möchte, findet mit Icinga von NETWAYS eine passende Plattform für Alarmierung und Zustandsüberwachung. Für Visualisierung und Verlaufskontrolle über längere Zeiträume passt ergänzend Grafana in ein entsprechendes Monitoring-Konzept.

Für kritische IT-Umgebungen

Im Unterschied zu frei platzierten Fühlern sitzt der Sensor Temp-1Wire Rack 19 direkt an der relevanten Stelle im Schrank und liefert genau dort Messwerte, wo Server, Switches oder USV-Komponenten Wärme erzeugen. Das hilft bei der Beurteilung von Kalt-/Warmgang-Konzepten, bei der Kontrolle einzelner Höheneinheiten und bei der gezielten Nachrüstung zusätzlicher Messpunkte in bestehenden Racks. Für Betreiber von Serverräumen, Colocation-Flächen oder Technikschränken ist das ein einfacher Weg, Temperaturalarme näher an die reale Belastung im Rack zu bringen. Wer Monitoring nicht nur technisch, sondern auch organisatorisch sauber aufsetzen will, kann darauf aufbauend die passenden Server-Monitoring-Lösungen von NETWAYS nutzen.

Hotspots im Rack erkennen

Oben im Serverschrank steigt die Temperatur, während der Klimasensor im Raum noch unauffällige Werte zeigt. Genau in solchen Situationen spielt der Sensor Temp-1Wire Rack 19 seine Stärke aus: Er misst direkt im Rack über den 1-Wire-Bus und liefert den Wert an ein kompatibles HW-group-Gerät. Mit einem Messbereich von -10 bis +80 °C und einer Genauigkeit von ±0,5 °C erkennt der Sensor thermische Auffälligkeiten früh genug, bevor Switches drosseln oder Serverlüfter dauerhaft auf Maximum laufen.

Klimaführung im Rechenzentrum prüfen

Nach Umbauten an Blindblenden, Luftleitblechen oder Klimageräten reicht ein einzelner Raumfühler oft nicht aus. Der Rack-Sensor zeigt, ob Kaltluft tatsächlich dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Weil sich mehrere 1-Wire-Sensoren je nach Poseidon-Modell in Reihe an einem Anschluss betreiben lassen, können Betreiber mehrere Racks oder verschiedene Höhen im selben Schrank vergleichen und Temperaturgradienten sichtbar machen.

Mehrere Messpunkte sauber aufbauen

In gewachsenen IT-Umgebungen entstehen neue Anforderungen selten auf der grünen Wiese. Der Sensor Temp-1Wire Rack 19 lässt sich in bestehende HW-group-Installationen einfügen und über seine eindeutige Sensor-ID eindeutig identifizieren. Mit Poseidon T-Box oder Poseidon T-Box2 lassen sich zusätzliche 1-Wire-Sensoren an einem Port strukturierter anbinden. Das spart Ports am Messgerät und vereinfacht Erweiterungen, wenn aus einem einzelnen Rack-Messpunkt später eine ganze Reihe von Temperaturzonen wird.

Alarme in Monitoring übernehmen

Temperaturwerte sind erst dann wirklich nützlich, wenn sie im Betriebskontext auftauchen. Über kompatible HW-group-Geräte und verfügbare Plugins lassen sich die Messdaten in Icinga integrieren. So landet ein Temperaturanstieg nicht nur im Webinterface des Messgeräts, sondern direkt in den Alarm- und Eskalationswegen des NOC. Das ist besonders sinnvoll in Serverräumen, in denen Infrastruktur-, Umwelt- und Service-Monitoring in einer gemeinsamen Plattform zusammenlaufen.

Parameter Wert Einheit
Produkttyp Digitaler Temperatursensor für Rack-Montage -
Modell Temp-1Wire Rack 19 -
Hersteller HW group -
Herstellerartikelnummer 600329 -
Messgröße Temperatur -
Messbereich -10 bis +80 °C
Genauigkeit ±0,5 °C
Bus-System 1-Wire -
Anschluss RJ12 -
Montageformat 1U, geeignet für 19-Zoll- und 10-Zoll-Racks -
Verkettung Daisy-Chain, mehrere Sensoren pro Anschluss möglich -
Maximale Anzahl Sensoren bis zu 10 je Anschluss, abhängig vom Poseidon-Modell -
Identifikation eindeutige Sensor-ID -
Kompatible HW-group-Plattformen Poseidon, Ares, HWg-STE und weitere 1-Wire-fähige HW-group-Geräte -
HW group Temp-1Wire Rack 19 Produktübersicht (29 MB)
HW group Temp-1Wire Rack 19 Katalog (4 MB)
HW group Poseidon2 Benutzerhandbuch (5 MB)
HW group Poseidon2 Family Manual (5 MB)
HW group STE2 R2 Benutzerhandbuch (5 MB)

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